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Internetkriminalitaet kann nur gemeinsam bekaempft werden
Veröffentlicht am Freitag, 27.Mai 2011 von Redaktion


Das Internet ist weltweit aus dem privaten Bereich, wie auch aus der Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Die globale schriftliche Kommunikation kann nicht schneller sein als via Internet. Doch sollte bei allen positiven Eigenschaften des noch recht jungen Mediums ein zweifelsfrei vorhandenes Kriminalitätsrisiko im Internet und die Cyberwelt nicht vergessen werden. Um die zunehmende Internetkriminalität erfolgreich zu bekämpfen ist es erforderlich, dass internationale Vereinbarungen geschlossen werden und Cyberkrimnelle gemeinsam bekämpft werden.



Die Bekämpfung der Internetkriminalität darf nicht länger Ländersache sein. Um die weltweite Internetkriminalität erfolgreich bekämpfen zu können ist es erforderlich, dass gemeinsam international gegen die stetig wachsende Cyberszene vorgegangen wird.

In dem Zusammenhang zieht der Hightech-Verband BITKOM eine positive Bilanz der Beratungen der G8-Regierungschefs im französischen Deauville. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, der Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., BITKOM erklärt in dem Kontext: "Es war höchste Zeit, dass die G8-Staatschefs das Internet als eines der bedeutendsten Themen unserer Zeit auf die Agenda setzen."

Weiter führt der Präsident des BITKOM aus: "Wir dürfen das Internet keinesfalls überregulieren. Was wir brauchen, sind internationale Mindeststandards anstelle eines Wusts gleichermaßen unübersichtlicher wie wirkungsloser, nationaler Regelungen. Beim Datenschutz, dem Urheberrecht oder bei der Bekämpfung der Cyber-Kriminalität greifen nationale Gesetze zu kurz. Stattdessen brauchen wir internationale Vereinbarungen. Leitgedanke muss sein, die Freiheit des Webs zu erhalten und gleichzeitig auch in der digitalen Welt ein Höchstmaß an Schutz der Privatsphäre zu bieten."

Die unterschiedlichen Datenschutzregelungen der einzelnen Länder behindern unter anderen die Einführung neuer Internetdienste. Desweiteren erschweren die uneinheitlichen Datenschutzregelungen die notwendige Transparenz für die Verbraucher. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer legt dar: "Das Internet ist per se ein globales Medium, daher werden auch globale Regelungen benötigt, wenn sie wirkungsvoll sein sollen. Auch wenn die Freiheit im Internet geschützt werden muss, so ist es unabdingbar die globale Internetkriminalität gemeinsam länderübergreifend zu bekämpfen.


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