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Jahr 2005 durch Malware gezeichnet
Veröffentlicht am Donnerstag, 16.Februar 2006 von Redaktion


Nach dem aktuellen Trend Micro Virenreport 2005 war das vergangene Jahr besonders durch eine wachsende Bedrohung von auf Spam basierten Phishing-Angriffen geprägt. Von diesen Phishing-Angriffen waren besonders Unternehmen und Privatanwender betroffen.


Über elf Millionen Infizierungen mit Schadsoftware stellte Trend Micro im Jahre 2005 bei seiner Malware Top 15 fest. Davon enthielten rund 65 Prozent der virtuellen Störenfriede gefährliche Spyware, Adware, Rootkit, Backdoor-Funktion oder einen Bot. Auf den zwei Plätzen bei der Malware Top 15 landen die beiden Würmer Netsky.P und Java_Bytever.A die 2,26 Millionen Rechner infizierten.

Von der im Jahre 2005 erkannte Schadsoftware waren 27 Prozent Trojaner, 25 Prozent Viren/Würmer, 18 Prozent Adware, 11 Prozent Spyware-Trojaner, 10 Prozent Bots, 3 Prozent Skripte und 0,6 Prozent Office-Makros.

Für dieses Jahr schätzt Trend Micro dass das Spy-Phishing zunehmen wird weil die Angreifer eine wachsende Anzahl von flexiblen Codes haben und diesen anpassen können. Bei Spy-Phishing installiert ein Angreifer bei einem bereits infizierten Rechner einen Trojaner der sensible Informationen wie etwa Zugangsdaten und Passwörter sammelt und diese beim Besuch einer bestimmten Webseite schließlich zu einem Cyberkriminellen sendet.

Die Bots werden durch Rootkits erweitert und der Zeitraum zwischen der Veröffentlichung einer Sicherheitslücke und der Start von gezielten Angriffen wird sich verkürzen. Im steigenden Umfang werden Packer der Verschlüsselung und Komprimierung von Malware dienen um darüber Virenschutzsoftware umgehen zu können.

Die Messaging-Protokolle wie etwa IRC, P2P und Instant-Messenger werden wie jetzt auch dazu verwendet um Firewalls zu umgehen. Die Bots und Botnetzwerke werden sich aufgrund der finanziellen Interesse der Malware-Aktivisten stärker verbreiten.

Mit Rootkits und anderen Techniken wird sich eine steigende Anzahl Schadsoftware tarnen und obwohl ein Rootkit immer angepasst werden muss allerdings sinkt die Bedrohung des Betriebssystems Microsoft Windows dadurch nicht.






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