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Kartenbetrug verursacht Millionenschaden
Veröffentlicht am Donnerstag, 12.Mai 2011 von Redaktion


Der Kartenbetrug mit EC-Karten an Geldautomaten verursachte im Jahr 2010 einen Millionenschaden. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) beliefen sich die Verluste durch das so genannte Skimming im vergangenen Jahr auf 60 Millionen Euro und entspricht einer Steigerung von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es sind insgesamt 3183 Geldautomaten manipuliert worden und sind fast 30 Prozent der Automaten, die zur Cash Group der Banken gehören. Rund 190.000 Kunden sind mit Skimming betrogen worden und erlitten einen finanziellen Schaden.



Vorwiegend osteuropäische Kriminelle gelangten darüber an die sensiblen Kontodaten der Bankkunden. Die gestohlenen Daten werden im Anschluss dazu eingesetzt Geld von Geldautomaten im Ausland abzuheben.

Die Höhe der Abhebungen ist nicht bekannt. Der überwiegende Teil der Betroffenen stellt keine Strafanzeige, weil die Kunden das gestohlene Geld von ihrer Bank wieder erstattet bekommen. Die Banken mussten als Folge des Skimming ein Drittel ihrer Geldautomaten austauschen. Beim Skimming setzen die Cyberkriminelle eine Minikamera ein, die sich direkt versteckt am Geldautomaten oder im Raum befindet. Die Kamera nimmt die PIN-Nummer auf und vor dem Kartenschlitz installieren die Kriminellen ein Kartenlesegerät. Die Daten werden ausgelesen und per Funk zu den Kriminellen übertragen.

Nach dem Diebstahl werden gefälschte EC-Karten erstellt und Geldabhebungen vorgenommen. Die Geldabhebungen fanden in den ersten sechs Monaten 2010 vor allem in Russland, Italien, Bulgarien, Großbritannien und der Niederlande statt. Jedoch verlagerte sich das Geldabheben dann im zweiten Halbjahr 2010 auf Länder außerhalb Europas. Zur Sicherheit haben die Banken und Sparkassen rund 300.000 EC-Karten im letzten Jahr gesperrt. Eine neue Chiptechnologie soll die Kartensicherheit erhöhen und den Kriminellen den Datendiebstahl an den Geldautomaten erschweren.


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