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Kaspersky rechnet mit gezielten Angriffen
Veröffentlicht am Freitag, 17.Dezember 2010 von Redaktion


Nach einer Einschätzung der russischen Virenschutzfirma Kaspersky Lab hat der Wurm Stuxnet eine neue Zeit von Online-Bedrohungen eingeleitet. Im nächsten Jahr wird es demnach zu gezielten Angriffen gegen Firmen und Organisationen kommen, die mit komplexer Schadsoftware erfolgen.



Die Cyberkriminellen werden der Einschätzung zufolge genauso wie dieses Jahr im Jahr 2011 die Sicherheitslecks beliebter Programme ausnutzen und auf die Spyware 2.0 setzen. Es wird mit verstärkten Angriffen auf Android-User gerechnet. Die Cyberkriminellen haben 2010 besonders Sicherheitslücken in beliebten Programmen wie Adobe ausgenutzt um darüber Schadsoftware einzuschleusen. Die P2P-Netzwerke wie zum Beispiel BitTorrent wurden als Zugang für Schadprogramme genutzt. Es wurden zum Ende des Jahres beeindruckende 3,2 Millionen Angriffe auf P2P-Netzwerke registriert und zwar verbreiten die Onlinekriminellen ihre Malware dort praktisch wie eine Flut.

Die Botnetzwerke wie Zeus, Koobface und Bredolab sorgten im Jahr 2010 für Aufsehen. Die Sicherheitsexperten hatten im September mit dem FakePlayer die erste echte Bedrohung für das mobile Betriebssystem Google Android entdeckt und zwar handelt es sich dabei um einen Trojaner. Der Trojaner wurde offenbar von russischen Virenautoren programmiert.

Nach der Infizierung des Smartphones verschickt der Trojaner reihenweise SMS-Nachrichten an teure kostenpflichtige Rufnummern. Die Schadsoftware könnte künftig über den Android Market verbreitet werden. Das Sammeln von Informationen mittels Würmern wie Stuxnet wird in der Zukunft zu einer neuen Einnahmequelle für die Cyberkriminellen werden. Der Einsatz von Spyware 2.0 setzt auf Software, die sich auf den Diebstahl sensibler persönlichen Daten spezialisiert hat.

Bei den Informationen wird gezielt auf Kontodaten, Adressen, Familienstand, Arbeit, Fotos und weitere Dateien im Rahmen eines Diebstahls gesetzt. Die Industriespionage, Erpressung und der Betrug wird für die Cyberkriminellen ein verstärktes Betätigungsfeld werden.


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