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Kostenpflichte Premiumdienste auf dem Vormarsch
Veröffentlicht am Mittwoch, 24.Oktober 2012 von Redaktion


Eine aktuelle Umfrage, welche das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM durchführte hat ergeben, dass immer mehr Internet-Nutzer bereit sind für Premiumdienste zum Versand von e-Mails und die Speicherung von Daten zu bezahlen. 7 Prozent der Internet-Nutzer sollen bereits einen kostenpflichtigen e-Mail-Dienst abonniert haben und 4 Prozent der User zahlen bereits für die Speicherung ihrer persönlichen Daten.



Immer mehr User sind bereit für kostenpflichtige Dienste zum Versand von e-Mails und für die Speicherung von persönlichen Daten, wie beispielsweise Fotos, Videos oder Musikdateien, zu bezahlen. Der Präsident des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V / BITKOM Professor Dieter Kempf erklärt in dem Kontext: "Viele Nutzer greifen mehrmals täglich auf ihre persönlichen e-Mails oder andere Daten zu.“

Weiter führt BITKOM-Präsident aus: "Für wenige Euro im Monat können sie den Leistungsumfang ihrer Internetdienste spürbar erhöhen." Anstatt auf dem eigenem Computer werden die Daten in der Datenwolke / Cloud abgelegt. Der User kann jederzeit über das Internet auf seine Daten zugreifen. Bei einer weiteren Umfrage erklärten 80 Prozent der deutschen User, dass sie entsprechende Speicherdienste in Anspruch nehmen um digitale Inhalte im Web abzulegen.

Meist sind die via Werbung finanzierten Basisangebote kostenlos. Für ein Postfach mit mehr Kapazität und für mehr Speicherplatz für Dateien und einen verbesserten Spam- oder Virenschutz werden im Monat zwischen 3 und 10 Euro verlangt. Professor Dieter Kempf empfiehlt: "Wer mehr Leistung braucht und auf Komfort Wert legt, sollte über ein kostenpflichtiges Upgrade nachdenken.“

Laut Umfrageergebnis sind Männer offenbar eher bereit für Dienste zu zahlen. Während bereits 10 Prozent der männlichen User für ihren e-Mail-Dienst zahlen sind es bei den Frauen lediglich 5 Prozent.

Auch bei den Speicherdiensten sind mehr Männer bereit für den Dienst zu zahlen. Während lediglich 2 Prozent der weiblichen User bereit einen kostenpflichtigen Dienst in Anspruch zu nehmen sollen es bei den männlichen Internet-Nutzern bereits 6 Prozent sein.


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