|
Kurzer Spam Einbruch verzeichnet
Veröffentlicht am Friday, 11.February 2011 von Redaktion
Nach dem aktuellen eleven E-Mail Security Report Februar 2011 gab es zum Jahreswechsel nur einen kurzzeitigen Einbruch bei den Spam-Mails. Das Spam-Volumen sank am 25.Dezember 2010 um 80 Prozent und hielt sich rund 15 Tage. Am 10. und 11.Januar 2011 kletterte das Spam-Volumen um rund 600 Prozent. Der Durchschnittswert vor dem starken Rückgang wurde am 11.Januar 2011 wieder erreicht.
as Spam-Aufkommen stieg um das Vierfache an aber zugleich sank die Zahl neuer Viren um 50 Prozent. Die Spam- und Virenentwicklung bezogen auf ihre Ausbrüche scheinen im Zusammenhang zu stehen und es ist ein geplantes Ereignis. Die Zeit zwischen den Jahren wurde dazu genutzt die Botnetzwerke umzubauen indem diese besser gegen Eingriffe von außen geschützt und fehlende Kapazitäten ersetzt wurden.
Die Botnetzwerke verschicken massenhaft neue Viren verbunden mit dem Ziel eine hohe Anzahl an Rechner zu infizieren. Es wurde einige Botnetze abgeschaltet und der Spam-Dienst Spamit.com eingestellt. Der Spam-Dienst war für den Versand von Pharma-Spam und deren Verbreitung gesamtverantwortlich. Die USA landen mit einem Anteil von 11 Prozent am gesamten Spam-Aufkommen auf den ersten Platz. Die Länder Brasilien und Russland landen mit 8 bzw. 7 Prozent dahinter.
Im Januar wurden nur 4 Prozent der Spam-Mails aus Deutschland versendet während es im November 2010 noch 8 Prozent waren. Der zeitweilige Spam-Einbruch sorgte dafür, dass in Deutschland im Januar nur noch 91,2 Prozent des e-Mail Volumens nervige Spam-Mails waren und ist der geringste Wert seit zwei Jahren. Im Dezember und Januar dominierten weiterhin Pharmathemen die Werbemails und zwar belief sich deren Anteil auf 64 Prozent des Spam-Aufkommens. Einen neuen Rekordstand erreichte das Spam-Thema Dating und zwar stieg der Anteil auf 24 Prozent. Beim Malware-Volumen wurde im Januar ein Anstieg von 21,5 Prozent verzeichnet. Links zum Thema:
letzten News
Bankkunden werden am eigenen PC via Webcam ausspioniert
Norton 2013er Versionen stehen als Betaversion bereit
Neue Phishing Mails locken mit Steuererstattung
Trojaner Tatanga hat Bankkunden im Visier
Angriff seitens Anonymous auf US-Justizministerium
Kommentar:
|
|  |
|