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Lediglich 244 237 Street View Betroffene legten Veto bei Google ein
Veröffentlicht am Freitag, 22.Oktober 2010 von Redaktion


Nachdem nun auch die von 4 auf 8 Wochen verlängerte Widerspruchsfrist gegen die Veröffentlichung des eigenen Gebäudes am 15. Oktober 2010 endete, wird Google wie geplant noch in diesem Jahr das Projekt Street View Deutschland in den 20 großen Städten veröffentlichen.



Das Projekt Street View Deutschland hat im Vorfeld für viel Aufregung bei besorgten Bürgern und Datenschützern gesorgt. Nachdem die verlängerte Widerspruchsfrist nun auch beendet ist und Google die eingegangenen Einsprüche ausgewertet hat gibt der Suchmaschinen-Gigant bekannt, dass noch nicht einmal 3 Prozent der betroffenen Haushalte ein Veto eingereicht habe. Der Produktmanager für Street View in Deutschland, Andreas Türk schreibt im Google Blog, dass für die betroffenen Städte 244.237 Einsprüche gegen die Abbildung von Häusern im Internet eingegangen seien.

Laut Statistischer Ämter des Bundes und der Länder gibt es insgesamt 8.458.084 Haushalte in den betreffenden Städten. Nachdem im Vorfeld soviel Aufregung und Protest gegen Google Street View laut wurde, sind mit knapp 3 Prozent eine recht geringe Anzahl Widersprüche bei dem Suchmaschinen-Anbieter eingegangen. Mieter und Hausbesitzer in Deutschland konnten per Brief oder Online-Tool bei dem Suchmaschinen-Giganten einen Antrag einreichen, dass ihr Haus oder ihre Wohnung vor Ausstrahlung der Filme im Internet unkenntlich gemacht werde.

Ende 2010 will Google Straßenansichten aus Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal im Internet veröffentlichen. Obwohl lediglich 244.237 Einsprüche bei Google eingegangen sind, werden diese knapp 3 Prozent doch Auswirkungen zeigen.

Denn in Großstädten sind Erfahrungsgemäß wenige Haushalte in Einfamilienhäuser, sondern der Großteil in Mehrfamilienhäusern eingerichtet. Es genügt bereits, dass ein Haushalt in einem Mehrfamilienhaus nicht von Google Street-View im Internet veröffentlicht werden möchte, dass das komplette Haus von dem Projekt ausgeschlossen werden muss.


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