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Lediglich im Oktober bekannt gewordene Datenskandale
Veröffentlicht am Montag, 02.November 2009 von Redaktion


Der vergangenen Monat hat einmal mehr gezeigt, dass nirgends im Internet Daten sicher sind. Im Oktober verging keine Woche in dem nicht mindestens ein Datenskandal öffentlich wurde. Zum Beispiel tauchten immer wieder sensible Kunden Daten oder Nutzer Daten auf, wo sie nicht auftauchen sollten. Gut im Gedächtnis ist die Veröffentlichung von über 10.000 Benutzer Zugangsdaten des E-Mail Dienstes Hotmail.



Die Daten die durch so genanntes Phishing abgefangen wurden, wurden auf einer amerikanischen Webseite, auf der Programmierer normalerweise Programmcode veröffentlichen veröffentlicht. Wenige Tage später wurde bekannt, dass auch die E-Mail-Anbieter GoogleMail, Yahoo und AOL von den Datendiebstahl betroffen sind.

Mitte des Monats sollen dem NDR 27.000 Datensätze, mit Informationen über Verträge die Kunden beim Finanzdienstleister AWD abgeschlossen haben, zugespielt worden sein. Dem Finanzamt Offenbach unterlief ein Fehler bei der Adressierung von Quittungen, Kontoauszüge und Versicherungsbescheinigungen. Das hatte zur Folge, dass einige Offenbacher Einsicht in für sie völlig fremde Unterlagen hatten.

Der Datenskandal von über einer Million ausgespähter Datensätze des SchülerVZ wurde am 16. Oktober bekannt. KarstadtQuelle Kunden wurden 3 Tage später, also am 19. Oktober, angeblich aus reiner Vorsichtsmaßnahme, aufforderte Ihre Kreditkarten zu sperren. Am 24. Oktober wurde bekannt, dass durch eine Datenpanne der irischen Lidl-Tochter über 200.000 Dokumente, unter anderem Umsatzzahlen, Krankmeldungen und Schriftverkehr mit Ärzten, für jeden einsehbar waren.

Ende des Monats, genauer am 29.10 wurde bekannt, dass bei dem Online-Buchhändler Libri beliebige Rechnungen einsehbar waren. Auch beim Arbeitsamt können durch Daten-Pannen geschehen. Angestellte bei den Jobcentern und Arbeitsagenturen haben bundesweit auf die persönlichen Daten von Arbeitslosen Zugriff. Durch ein neues Computersystem ist es möglich, diesen eigentlich datenschutzrechtlichen Supergau auszunutzen.

Nachdem 2 Teilnehmer einer Casting Show öffentlich angaben, dass sie Arbeit suchen wurde auf ihre Profile über 10.000 mal zugegriffen. Diese bekannt gewordenen Datenskandale sind vermutlich nur die Spitze des Eisberges von ausgespähten oder versehentlich Fremden zugänglich gemachten Daten im Internet. Trotz der vielen bekannt gewordenen Datenskandale sollte jeder Internet Nutzer sein System vor Datendiebstahl sichern.

Fazit: Daten sind das Gold der Neuzeit!






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