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Linux Desktop soll ohne Root Rechte sicherer werden
Veröffentlicht am Friday, 10.July 2009 von Redaktion


Wie der Intel Entwickler Jesse Barnes bereits im Vorab angekündigt hat, verwendet das Netbook Linux Moblin als erste Linux-Distribution einen X-Server. Das besondere daran ist, dass der X-Server, der ohne Root-Rechte läuft. Dadurch wird die Sicherheit des Systems erhöht.



Bereits vor geraumer Zeit wurden von den Entwicklern des Unternehmens Patches veröffentlicht, die das Laufen ohne Root-Rechte ermöglichten. Hierdurch soll die Sicherheit des Rechners erhöht werden. Die Anfang des Monats veröffentlichten Patches wurden unter Federführung der Linux Foundation mit großer Beteiligung von Intel entwickelt und waren für die Moblin-Distribution gedacht.

Es ist zu hören, dass auch das Moblin Secure X Projektiere den X-Server des Netbook-Linux so umgebaut hat, dass dieser auch ohne Root-Rechte läuft. Für die grafische Desktopoberfläche läuft der X-Server üblicherweise mit Root-Rechten unter Linux. Dadurch können allerdings unter Umständen Sicherheitslücken teilweise ausgenutzt werden und Unbefugte Zugriff auf diese Rechte erlangen.

Im ungünstigsten Fall können potentielle Angreifer den Rechner komplett unter ihre Kontrolle bekommen. Bis Dato waren diese Rechte zur Kommunikation zwischen X-Server und Grafikhardware nötig. Da in den vergangenen Monaten diverse Änderungen am Linux-Grafiksystem vorgenommen wurden ist das nun nicht mehr nötig. Um die Einstellung der Grafikmodi vom X-Server in den Kernel zu verlagern ist das Kernel Modesetting sehr wichtig.

Hierdurch hat X-Server dann auch lediglich die Rechte des angemeldeten Nutzers. Wie schon erwähnt wurden bereits Anfang des Monats von dem Intel-Entwickler Jesse Barnes verschiedene Patches veröffentlicht, mit denen es für interessierte Nutzer möglich war den X-Server ohne Root-Rechte zu betreiben






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