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Malware Beratungsstelle und Malware Hotline fuer 2010 geplant
Veröffentlicht am Mittwoch, 09.Dezember 2009 von Redaktion


Auf dem 4. Nationalen IT-Gipfel, haben das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz: BSI) und der Verband der deutschen Internetwirtschaft (kurz: Eco) für Internet Nutzer, für das kommende Jahr die Einrichtung einer Malware-Beratungsstelle sowie eine Malware Hotline angekündigt. Die nun angekündigte Beratungsstelle wäre europaweit ein einzigartiges Projekt, das auf privaten Rechnern den Virenangriffen den Kampf ansagt.



Durch die Beratungsstelle soll Internet Nutzern, bereits in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres. Hilfe zum entfernen von Viren oder anderen Schädlingen angeboten werden. Es wurde bekannt, dass der Eco-Verband mit Internet Service Providern über eine Zusammenarbeit verhandelt. Hilfe für Internet Nutzer, dessen System mit einem Schädling infiziert, ist könnte zum Beispiel von seinem Provider kommen, indem dieser den User auf eine Webseite, mit einem sogenannten Removal-Tool verweist oder dorthin leitet.

Hier sollen dem User dann Hilfestellungen und Programme zum Entfernen von Schadsoftware angeboten werden. Reicht diese Hilfe nicht aus einen Schädling von einem infizierten Rechner zu entfernen, kann der User auch telefonische Unterstützung erhalten. Die geplante Malware-Beratungsstelle mit der dazugehörigen telefonischen Unterstützung ist dringend nötig, denn Deutschland liegt derzeit international auf Platz 3 der infizierten Systeme.

Es heißt, dass Internetzugangsanbieter längst in der Lage sind infizierte Rechner ihrer Kunden zu erkennen. Bei dem nun geplanten Projekt, könnten Provider ihre Kunden via Post oder Telefon von der Infektion ihres Systems unterrichten. Es wird auch eine Internetseite in Betracht gezogen, die sich automatisch bei jeder Einwahl ins Netz aufbaut, falls ein System infiziert ist. Die derzeit bereits hohe Zahl infizierter Rechner und täglich tausendfache Neuinfektionen erfordern neue Wege in der PC- Schädlingsbekämpfung. Sven Karge, Fachbereichsleiter Content bei Eco sagt zu dem Problem: "Wer im Netz ohne Virenschutz unterwegs ist, gefährdet andere Nutzer in etwa wie ein Autofahrer mit kaputten Bremsen."

Infizierte Systeme ermöglichen es Kriminellen zum Beispiel den Rechner via Fernsteuerung für den Versand krimineller Massen-E-Mails nutzen, sensible Daten zu stehlen oder das Bankkonto zu plündern. Die geplante Malware-Beratungsstelle und das Malware-Sorgentelefon können für viele User eine große Hilfe sein.






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