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Mehrzahl der Mitglieder sozialer Netzwerke nutzen Datenschutzeinstellungen
Veröffentlicht am Montag, 07.November 2011 von Redaktion


Eine vom BITKOM in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage ergab, dass die Majorität der Nutzer sozialer Netzwerke die Datenschutzeinstellungen des jeweiligen Netzwerkes nutzen um ihre Privatsphäre bestmöglich zu schützen. Hierbei fiel besonders auf, dass junge Nutzer die Datenschutzeinstellungen ihrem ganz persönlichen Datenschutz-Bedürfnis anpassen.



Eine vom BITKOM in Auftrag gegeben Forsa-Umfrage ergab, dass die Mehrheit der über 1.000 befragten Internet-Nutzer den Datenschutz via Datenschutzeinstellungen des jeweiligen Netzwerkes ihrem ganz persönlichen Standard anpassen. 77 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten, dass sie die Einstellungen zur Privatsphäre ihres meist genutzten sozialen Netzwerks verändert haben.

Die vorgegeben Standardeinstellung wurde von 9 Prozent der befragten User ganz gewollt übernommen. 11 Prozent erklärten, dass sie sich bisher noch nicht mit dem Thema Datenschutzeinstellungen auseinandergesetzt haben. Der BITKOM-Präsident Professor Dieter Kempf erklärt:

"Die große Mehrheit der Community-Mitglieder setzt sich inzwischen aktiv mit dem Thema Datenschutz auseinander." Weiter führt der BITKOM-Präsident aus: "Die Diskussionen der letzten Monate und die Aufklärungsmaßnahmen der Community-Betreiber haben offenkundig Wirkung gezeigt."

Laut Umfrage-Ergebnis nutzen junge User die Datenschutzeinstellungen häufiger als ältere Internet-Nutzer. 89 Prozent der befragten 14- bis 29-jährigen User erklärten, dass sie den Datenschutz ihren Bedürfnissen angepasst haben. Mit zunehmendem Alter nimmt offenbar die Auseinandersetzung mit dem Schutz der Privatsphäre im Internet ab.

Nicht nur beim Alter scheinen unterschiedliche Privatsphäre-Bedürfnisse zu bestehen. Lediglich 69 Prozent der User mit Hauptschulabschluss erklärten, dass sie die Datenschutzeinstellungen nutzen. Von den Umfrageteilnehmern mit Abitur oder Hochschulreife nutzen 83 Prozent die entsprechenden Einstellungen.

Auch wenn die Mehrheit der User bereits aktiv ihre Daten mit den angebotenen Einstellungen schützen, so besteht nach wie vor Aufklärungsbedarf. Der BITKOM hat angekündigt, dass er sich wird auch in Zukunft für den hohen rechtlichen und technischen Datenschutz-Standard in Deutschland und einen aktiven Selbstschutz der Nutzer einsetzen will.


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