Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat 117 unbekannte Betreiber von Phishing-Seiten verklagt und möchte diese Fälle vorm Washingtoner Bundesgericht verhandeln.
Mit der Anzeige hofft das Unternehmen auf eine Enttarnung von einigen Absendern, welche mit illegalen Mitteln an sensible Informationen wie Konto-Nummern kommen möchten.
“Wir müssen zusammenarbeiten, um diesen Leuten die Möglichkeit zu nehmen, das Internet als ein Betrugswerkzeug zu nutzen“, erklärte Aaron Kornblum, der Internet-Anwalt von Microsoft.
"Phishing ist mehr als ein schmutziger Trick -- es handelt sich um ein ernstes Identitätsklau-Problem", so die Verbraucherschützerin Susan Grant. In letzter Zeit ist bekannt geworden, dass der Konzern durch neue Software einen möglichen Diebstahl persönlicher Daten und Informationen erschweren möchte.
Mittelfristig soll der Internet Explorer 7 mit der Funktion Identity Theft auf den Markt kommen und so persönliche Informationen schützen. Ebenso werden Testversionen von Microsoft Windows Longhorn in den kommenden Monaten erscheinen.