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Microsoft schliesst mit 2 als wichtig eingestuften Updates 8 Schwachstellen
Veröffentlicht am Mittwoch, 10.März 2010 von Redaktion


Wie bereits vergangene Woche bekannt wurde, hat Microsoft an seinem offiziellen März Patchday für seine Nutzer 2 Sicherheits-Updates veröffentlicht die insgesamt 8 Sicherheitslücken in Office Excel, Movie Maker und Producer 2003 schließen sollen. Nachdem es im vorab hieß, dass die zu schließenden Schwachstellen als ungefährlich eingestuft werden, wird nun die Gefährlichkeit, die von den Lücken ausgeht, als wichtig und somit als hoch eingestuft.



Microsoft hat gestern, an seinem bereits legendären offiziellen Patchday, 2 Patches zum schließen von insgesamt 8 Sicherheitslücken veröffentlicht. Der offizielle Patchday findet seit Oktober 2003 jeden zweiten Dienstag eines Monats statt. Die beiden gestern veröffentlichten Patches sollen insgesamt 8 Sicherheitslücken in Office Excel, Movie Maker und Producer 2003 schließen. Mit dem Update MS10-016 wird eine Schwachstelle im Windows Movie Maker geschlossen und mit dem Update MS10-017 werden 7 Lücken in Excel beseitigt.

Die Tatsache, dass auch Excel von Sicherheitslücken betroffen ist macht den gestrigen Microsoft-Patchday vermutlich auch für Mac-Nutzer interessant. Denn auch Office 2004 und 2008 für Apple-Systeme sind von Schwachstellen betroffen. Mit dem Update MS10-016 sollen Sicherheitslücken im Movie Maker 2.1, Movie Maker 2.6, Movie Maker 6.0 und Producer 2003 von Microsoft geschlossen werden. Es heißt, dass Rechner besonders gefährdet seien, auf denen die Microsoft Betriebssyteme XP, Vista und Windows 7 aufgespielt sind.

Weiter heißt es, dass die Windows Live Movie Maker Versionen für 7 und Vista davon nicht betroffen sein sollen. Werden die Schwachstellen nicht durch die veröffentlichten Updates geschlossen können Angreifern, beliebigen Code in das System einschleusen und ausführen. Potentielle Angreifer können zum Beispiel durch ein präpariertes Dokument diverse Speicherfehler und einen Heap Overflows verursachen. Wie bereits erwähnt sind von der Schwachstelle in Exel, neben für Office XP SP3, 2003 SP3, 2007 SP1 und SP3 auch Mac-Anwender betroffen.

Es heißt, dass Rechner besonders gefährdet seien, auf denen die Microsoft Betriebssysteme XP, Vista und Windows 7 aufgespielt sind. Entgegen der im Vorab bekannt gewordenen niedrigen Einstufung der Gefährdung, die durch die Schwachstellen für Computer ausgehen soll, wird das eventuelle Gefahrenpotential nun als hoch eingestuft. Microsoft vermutet, dass in den nächsten Wochen Exploits für dir Schwachstellen auftauchen werden. Für die seit einigen Tagen bekannte Schwachstelle im im Internet Explorer unter den Microsoft Betriebssystemen Windows 2000, XP und Server 2003 in Zusammenhang mit Hilfedateien und VBScript wird den Nutzern noch kein Update bereitgestellt.

Es wird berichtet, dass der Hersteller vorerst das Problem weiterhin beobachtet und den Usern empfiehlt beim Browsen die F1-Taste nicht zu betätigen. Um sein System vor Übergriffen zu schützen empfiehlt Microsoft seinen Nutzern die Updates möglichst zeitnah auf seinem System zu installieren. Wie bereits gewohnt werden die Updates automatisch installiert oder sie können von der Microsoft-Seite über die Download-Funktion installiert werden.






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