Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat vor drei Tagen gegen 52 Softwarehändler eine Klage eingereicht, weil diese mit Raubkopien gehandelt haben. Der jährliche finanzielle Schaden liegt nach Konzernangaben durch Raubkopien bei rund 40 Milliarden US-Dollar, berichtete silicon.de am Mittwoch.
Von den 52 Fällen gehörten 15 einer einflussreichen Raubkopierer-Bande an und ist das Ergebnis einer gemeinsamen Zusammenarbeit sowohl mit dem FBI als auch chinesischen Behörden. Das große Raubkopierer-Syndikat konnte dabei zerstört werden. Auf einer speziellen Webseite informiert Microsoft über Erkennungsmerkmale gefälschter Software eine entsprechende Auskunft erteilt und Anwender dazu dient entsprechende Programme zu erkennen.
Das Raubkopieren ist strafbar und wird von den betroffenen Unternehmen in Zusammenarbeit mit Behörden scharf verfolgt. Nach Studien der Business Software Alliance (BSA) und der Marktforschungsfirma IDC haben Raubkopien bereits einen weltweiten Marktanteil von 35 Prozent erreicht.