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Nach europaweiten Razzien wurde kino.to vom Netz genommen
Veröffentlicht am Donnerstag, 09.Juni 2011 von Redaktion


Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen eV. / GVU teilte mit, dass die Polizei die Domain kino.to beschlagnahmt hat. Die Filmplattform ist ab sofort nicht mehr erreichbar. Die Polizei hat europaweit Durchsuchungen durchgeführt und mehrere Personen verhaftet. Die Razzien wurden unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden in Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland durchgeführt. Der König der Streamingfilme ist tot, es lebe der König denn andere Plattformen wie Movie2k.to haben ein vergleichbares Angebot.



In Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland wurden Razzien gegen die Betreiber der Film-Linksammlung kino.to durchgeführt. Bei den Durchsuchungen von über 20 Wohnungen, Geschäftsräumen und Rechenzentren waren lediglich in Deutschland über 250 Polizisten und Steuerfahnder sowie 17 Datenspezialisten im Einsatz.

Die Polizei hat in dem Zusammenhang die Domain von Kino.to beschlagnahmt. Die Filmplattform ist ab sofort nicht mehr erreichbar. Beim Aufruf der Webseite ist nun folgender Hinweis der Kriminalpolizei zu lesen: Die Kriminalpolizei weist auf Folgendes hin: Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen. Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen. Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen."

Im Zuge der polizeilichen Aktionen sind europaweit 13 Personen verhaftet worden. Berichten zufolge wird nach einer Person noch gefahndet. Im Zuge der polizeilichen Aktionen sind auch mehrere Streamhoster von Netz genommen worden. Auf den Servern der vom Netz genommenen Streamhoster sollen Raubkopien deponiert sein. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden teilt in einer Pressemitteilung mit, dass gegen die Betreiber von Kino.to wegen dem "Verdacht einer Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen" ermittelt wird.

Bereits am 28. April 2011 hat die GVU einen Strafantrag gegen die Betreiber von Kino.to gestellt. Ob auch die Nutzer von kino.to in das Visier der Ermittlungsbehörden geraten ist aktuell noch unklar. Laut eigenen Angaben haben die Betreiber von kino.to keine Logdaten ihrer Nutzer angelegt.


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