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Naivitaet vieler Internet Nutzer füllt Kassen der Spammer
Veröffentlicht am Friday, 26.March 2010 von Redaktion
Immer wieder warnen Sicherheitsexperten vor Spam-Attacken und weisen auf die Gefahren hin die von Spam-Mails ausgehen können. Es gibt sicher keinen Internet-Nutzer der nicht schon einmal auf eine Spam-Mail hereingefallen ist. Eine Untersuchung der Messaging Anti-Abuse Working Group (kurz: MAAWG) ergab, dass viele Internet-Nutzer scheinbar alles anklicken von dem sie vermuten, dass es für sie interessant sei.
Diese relative Naivität von Internet-Nutzern macht es somit für Spammer sehr einfach Anwender auf ihre mit Malware verseuchte Seiten zu locken. Eine Untersuchung der Messaging Anti-Abuse Working Group ergab, dass es scheinbar ein weltweites Phänomen ist, dass Internet-Nutzer trotz eigener Bedenken oftmals auf etwas klicken was ihnen interessant erscheint.
Viele Internet-Nutzer scheinen aus reiner Neugier alle Warnhinweise zu ignorieren. Eine Untersuchung der Messaging Anti-Abuse Working Group bestätigte im Großen und Ganzen die Ergebnissen des Vorjahres. Im vergangenen Jahr wurden die Verhaltensweisen von Internet-Nutzern in den USA unter die Lupe genommen. In diesem Jahr wurde die Studie auch auf europäische Internet-Nutzer ausgeweitet. Die Studie der Fachleute ergab, dass 57% der Befragten zugegeben hat, dass sie der Aufforderung einer Spam-Mail bereits einmal gefolgt sind.
Viele gaben sogar an, dass ihnen bewußt war, dass es sich bei der e-Mail um Spam handelt und sie mit ihrem Handeln das Treiben von Internet-Kriminellen unterstützen. Obwohl Sicherheitsexperten immer wieder darauf hinweisen welche Gefahren durch das Öffnen von Spam-Mails oder das anklicken von URLs in den Spam-Mails.ausgehen kann, scheinen viele Internet-Nutzer diese Warnungen zu ignorieren. Kurios oder völlig unverständlich sind die Antworten von diverser Internet-Nutzer zu sehen, was ihr zukünftiges Verhalten für vermutlich betrügerische e-Mails betrifft.
Lediglich 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vermeintlich betrügerische e-Mails in Zukunft nicht öffnen werden. Viele der Befragten gaben zu, dass sie auch in Zukunft vermeintliche betrügerische e-Mails öffnen und auch wieder besseren Wissens einen darin enthaltenen Link anklicken werden. Diese weltweite Naivität von vielen Internet-Nutzern auf alles zu klicken was ihnen interessant erscheint, wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass sich das Geschäftsmodell Spam für Internet-Kriminelle rentiert.
Computer-Kriminelle müssen ihre Spam-Mails lediglich Themen anpassen, die für möglichst viele User interessant erscheint und schon füllen sich ihre Kassen.
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