Weil die Betriebssysteme immer sicherer und Sicherheitslecks schneller gefunden und geschlossen werden, haben sich Hacker neue Ziele in Form von beliebten Anwendungen wie Apple iTunes, Realplayer, Internet Explorer oder Mozilla ausgesucht, berichtet eine aktuelle Studie des SANS-Instituts.
Laut der Studie nutzen kriminelle Hacker viele Sicherheitslücken aus und die Zahl der Lecks sei in den vergangenen drei Monaten auf 422 gestiegen.
Trotz steigender Aufmerksamkeit bei der Softwaresicherheit seien Fehler nicht verringert worden wie man als erstes hoffte.
“Es ist nicht besser sondern eher schlechter geworden“, sagte SANS-Forschungs-Chef Alan Paller gegenüber dem Wall Street Journal. Die Hacker würden zunehmend Programme statt Betriebssysteme hacken und zum Beispiel das Sicherheitsleck bei Apple iTunes ausnutzen, welches eine Rechnerkontrolle erlaubt.
Außerdem könnten Hacker über Sicherheitslücken beim Media Player und Internet-Browsern eine Datenspionage betreiben. Vor Hackern können sich Nutzer schützen indem die Software, das Betriebssystem und Virenschutz-Programme immer aktualisiert werden.