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O2 leitete Handynummer ohne Nutzer Zustimmung weiter
Veröffentlicht am Donnerstag, 26.Januar 2012 von Redaktion


Die Telefonnummern von Kunden des Kommunikations-Unternehmen O2 sind offenbar an Webseitenbetreiber weitergeleitet worden. Zu der Panne soll es nach einer technischen Veränderung im Rahmen von Wartungsarbeiten gekommen sein. Laut O2 soll das Problem, welches vom 10. bis 25.Januar 2012 bestand mittlerweile beseitigt worden sein.



Berichten zufolge sind von unzähligen britischen Kunden des Kommunikations-Unternehmen O2 offenbar die Telefonnummern ohne Zustimmung an Webseitenbetreibern übermittelt worden.

Zu der Panne ist es offenbar nach einer technischen Veränderung im Rahmen von Wartungsarbeiten gekommen. Sobald ein Kunde mobil im Internet gesurft hat und eine Webseite aufgerufen hat, ist offenbar dessen Mobilfunknummer an die betreffende Seite übermittelt worden. Der Telelekommunikationsanbieter hat sich für diesen Fehler bereits entschuldigt, weist jedoch zugleich darauf hin, dass dieses im gewissen Rahmen in der Branche durchaus üblich sein.

Es soll durchaus üblich sein, dass in bestimmten Fällen Mobilfunknummer beim Surfen im Internet an Betreiber von Webseiten geleitet werden, sobald ein Kunde diese aufsucht. Die Handy-Nummern sollen unter anderen zu Abrechnungszwecken oder auch zur Altersüberprüfung lediglich an "vertrauenswürdige Partner" übermittelt werden. Offenbar wurden die Rufnummern zusammen mit dem User-Agent im Feld "x-up-calling-line-id" der HTTP-Requests an alle Webseiten weitergeleitet.

Laut O2 soll das Problem zwischen dem 10. und 25. Januar 2012 bestanden haben. Der Telekommunikationsanbieter soll bereits die britische Regulierungsbehörde für Telekommunikation über die Panne informiert haben sowie auch mit der Datenschutzbehörde Information Commissioners Officee / ICO in Kontakt getreten sein. Deutsche O2-Kunden sollen von dem Problem nicht betroffen gewesen sein.


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von Virenschutz.info Leser am Freitag, 16.März
sagt:Sieht so aus, als we4re das Le4ssig-in-der-He4ngematte-liegen-und-Viren ebvorischleichen-sehen ffcr die Macianer bald ebvori. Wenn erst mal Schadsoftware-Hersteller auf den Geschmack gekommen sind Da hilft nur entsprechende, direkt Aufkle4rung des Kunden. Ihr habt ja bereits ein paar Tipps im Posting verf6ffentlicht.Bis dahin sonne ich mich weiterhin in der Ansicht, vor Schadsoftware relativ sicher zu sein :-)Jf6rg


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