Nach einem Bericht des amerikanischen Wirtschaftsmagazins "Businessweek" nutzen kriminelle Hacker zunehmend ihre Kenntnisse aus um Passwörter von eMail-Postfächern zu stehlen. Mit diesen Passwörtern dringen die Hacker dann in Online-Aktiendepots ein und verkaufen alle im Depot enthaltenen Aktien um über diesen Weg auf Kosten des Depotinhabers Geld zu verdienen, berichtete die Computerwoche heute.
Von diesen neuen Hacker-Angriffen sind Privatanwender die über einen Breitband-Zugang oder drahtlosen Internetzugang verfügen besonders stark bedroht. Denn diese Breitband-Verbindungen ermöglichen es Hackern leichter in einen Computer einzudringen.
Laut der Businessweek sind auf 84 % der Rechner geheime persönliche Infos wozu auch Finanzdaten gehören abgespeichert. Diese neue Art des Hacker-Angriffs ist nach Angaben des Sicherheitsexperten John Reed Stark von der US-Börsenaufsicht SEC - Securities & Exchange Commission schwieriger und komplexer als andere Online-Betrügereien wie zum Beispiel Phishing oder normales Hacking.
Bisher wurden laut Stark rund 20 Millionen US-Dollar von Online-Aktiendepots gestohlen und aufgrund der 1,7 Billionen US-Dollar an Kapitalanlagen die in den Depots liegen sind diese ein lohnendes Angriffziel für kriminelle Hacker.