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Online Games im Visier der NSA
Veröffentlicht am Donnerstag, 12.Dezember 2013 von Redaktion


Seit durch Edward Joseph Snowden im Sommer 2013 bekannt wurde wie weit beispielsweise US-amerikanische Schnüffel-Programme die weltweite Internetkommunikation ausspionieren werden immer neue Datenskandale publik. Aktuell wurde bekannt, dass auch Multiplayer-Online-Spiele von den Behörden ausspioniert wurden. Berichten zufolge soll unter anderen sogar die Kommunikation von Spielern verschiedener Online-Spiele ausspioniert worden sein.



Seit der ehemalige technische Mitarbeiter der US-amerikanischen Geheimdienste CIA und NSA, Edward Joseph Snowden mit seinen Information über das Ausmaß der weltweiten Internet-Überwachung durch US-Behörden an die Öffentlichkeit ging, werden immer neue Aktivitäten des Geheimdienstes bekannt. Offensichtlich gibt es nichts, was die National Security Agency / NSA nicht interessiert beziehungsweise was nicht ausspioniert wird.

Aktuellen Berichten zufolge sind sogar Multiplayer-Online-Spiele in das Visier der NSA geraten. Die NSA sollen gemeinsam mit dem britischen Geheimdienst GCHQ in der Vergangenheit zum Beispiel die Kommunikationen zwischen World of Warcraft Spielern oder Plattformen wie Xbox Live so wie auch virtuelle Welten wie Second Life ausspioniert haben. Unter anderen soll es dem britischen Geheimdienst GCHQ durch einen Hacker-Angriff auf den Second-Life-Server gelungen sein die Kommunikation zwischen Usern - Chats, Instant Messages so wie Finanztransaktionen auszuspionieren.

Offenbar wurde die komplette Kommunikation 3 Tage lang ausspioniert. Auch wenn die Foren von Online-Spielen wie beispielsweise World of Warcraft alternative Wege zur Direktkommunikation per Direktchats anbieten, werden bereits Zweifel laut ob diese Foren von Terroristen als geheimer virtueller Treffpunkt genutzt wurde.

Mittlerweile sollte jedem Internet-Nutzer bewusst sein, dass es ganz offensichtlich keine Kommunikationsform im Internet gibt, welche nicht von Geheimdiensten abgehört / ausspioniert werden kann. Auch wenn in einem NSA-Dokument dargelegt wird, dass Online-Spiele für Terroristen ein interessanter Kommunikationsweg seien, soll es bislang keine konkreten Hinweise geben, dass Terroristen derartige Plattformen für ihre Zwecke nutzten.

Bleibt abzuwarten welche Plattformen und / oder Dienste bisher noch in das Visier der Geheimdienste geraten sind und welche NSA-Datenskandale in den nächsten Monaten oder Jahren noch an die Öffentlichkeit dringen. Offensichtlich gibt es nichts was die NSA nicht interessiert.


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