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OpenOffice.org sagt Download Abo Abzockern den Kampf an
Veröffentlicht am Donnerstag, 17.September 2009 von Redaktion


Der Umstand, dass immer häufiger Internetkriminelle eigentlich kostenfreie Software teuer verkaufen, wird mit einer Kampagne des Projekt OpenOffice.org nun der Kampf angesagt. Die Macher derartiger Seiten lassen Ahnungslose Internet Nutzer mit ihren geschickt aufgebauten Internetseiten immer häufiger in ihre Download Abo Abzockfallen tappen.



Da ihre Seiten meist sehr geschickt aufgebaut sind, merkt der Internetnutzer erst bei Erhalt der Rechnung, dass er in eine der inzwischen unzähligen sogenannten Download-Abofallen getappt ist und er sich eigentlich kostenfrei Software für viel Geld auf seinem System installiert hat. Viele Seiten dieser genannten Download-Abofallen oder auch Abzockfallen stehen bei den Suchmaschinen auf den oberen Plätzen und so kann durchaus der Eindruck entstehen, dass es sich um die offizielle Seite des Anbieters handle.

Die Seiten der Abzockfallen sind fast immer täuschend echt nach gebaut und Hinweise auf die Vertragsbedingungen so wie die anfallenden Kosten sind dabei oft sehr gut versteckt, so dass sie erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Die Macher rechnen wohl auch damit, dass viele Internet-Nutzer sich nicht den ganzen Text durchlesen und so leichter in die Falle tappen.

Man kann davon aus gehen, dass einige Hundert User allein durch die Suchmaschinenwerbung (SEM ) auf derartige Abzockseiten hereinfallen. Florian Effenberger, Marketing Project Co-Lead von OpenOffice.org.sagt zu dem immer größer werdenden Problem: "Schon seit langem müssen wir beobachten, wie zahllose schwarze Schafe mit teils massiven Drohgebärden gegen unbedarfte Nutzer vorgehen und dabei nicht nur den guten Ruf von freier Software schamlos ausnutzen, sondern ihr dreistes Geschäftsmodell zudem noch auf den Verdiensten hunderter Ehrenamtlicher aufbauen."

Weiter begründet er die Kampagne: "Weder Gerichte noch Verbraucherschutzzentralen haben bislang wirklich etwas dagegen unternehmen können. Mit unserer Kampagne wollen wir nun ein Zeichen setzen und insbesondere die Suchmaschinenbetreiber zur aktiven Unterstützung unseres Anliegens aufmerksam machen. Denn auch sie werden als Teil des Abzocksystems benutzt und verdienen mit jeder Anzeige zudem noch bares Geld."

Es wäre Begrüßenswert, wenn die Kampagne den Hintermännern derartiger Abzockseiten das Geschäft kaputt macht, jedoch ist von dieser Kampagne aktuell leider nocht nichts zu sehen, alle bezahlten Anzeigen bei Google für den Begriff "OpenOffice.org", wirklich ausnahmslos alle enthalten ABO Abzockseiten und deren Affiliates.

OpenOffice.org abzock Anzeigen bei Google über AdWords






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von Virenschutz.info Leser am Montag, 21.September
Die Antwort kann ich Dir geben, auch wenn diese nicht schön ist.

Gäbe es dererlei Geschäftskonzept für den US Markt, dann wäre dieser Sumpf längst trochen, aber etwas, was nur den Deutschen Bereich trifft spielt in Mountain View wohl keine Rolle.


von Virenschutz.info Leser am Donnerstag, 17.September
Statement ist auch unter:
http://de.openoffice.org/abgezockt/ nachlesbar.


von Virenschutz.info Leser am Sonntag, 20.September
Deprimierend ist google. Peinlich und deprimierend. Komplett alle Anzeigen, die sie in den letzten Monaten an die Spitze der Trefferliste für Open Office, Flash Player oder Acobat Reader gesetzt haben, waren Abzockerseiten und Abofallen von immer denselben 3, 4 Gaunerfirmen (laut Impressum). Wieso ein Milliardenunternehmen es nicht versteht, seine Nutzer vor dieser billigen Betrugsmasche zu schützen, ist mir ein Rätsel.


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