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Panda Security hilft im Kampf gegen den BKA Trojaner
Veröffentlicht am Freitag, 09.November 2012 von Redaktion


In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wird immer wieder vor neuen Versionen des BKA-Trojaners gewarnt. Hierbei handelt es sich um sogenannte Ransomware / Erpressersoftware welche in Umlauf gebracht wird um Computer zu sperren und Lösegeld von den Opfern zu fordern. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen wird den Opfern des Trojaners erklärt, das BKA hätte vorgeblich illegale Inhalte auf ihrem Rechner gefunden.



Der BKA-Trojaner welcher auch schon als GEMA-Trojaner im Umlauf war, sollte allerdings nicht mit dem Bundestrojaner oder auch Staatstrojaner verwechselt werden. Um sich in einem Computer einnisten zu können sucht der BKA-Trojaner nach Sicherheitslücken im System oder der Software. Sobald der digitale Schädling einen Computer mit einer Sicherheitslücke entdeckt hat, wird dieser angegriffen und der Schädling nistet sich darin ein um beispielsweise den PC zu sperren.

Dem ahnungslosen Opfer wird zum Beispiel eröffnet, dass das BKA vorgeblich illegale Inhalte auf dem Computer gefunden hätte. Um einer Strafverfolgung zu entgehen und für die Freigabe des PCs müsse lediglich eine bestimmte Summe gezahlt werden. Jedem User sollte jedoch bewusst sein, dass man sich in Deutschland nicht mit der Zahlung einer bestimmten Summe von einer Strafverfolgung freikaufen kann und das das Geld direkt in die Tasche der Betrüger fließt.

Der spanischer Hersteller von Sicherheitssoftware Panda Security hat folgende Sicherheitsmaßnahmen zusammengestellt, mit welchen sich User bestmöglich vor virtuellen Angriffen schützen können:
• Keine Bundesbehörde kann den Zugriff auf Ihren Computer sperren. Unter keinen Umständen sollten Sie ein "Lösegeld“ bezahlen.
• Installieren Sie eine gute Antivirenlösung, um jederzeit geschützt zu sein und keine unangenehmen Überraschungen zu erleben
• Vermeiden Sie es, unsichere Webseiten zu besuchen. Wie? Indem Sie einen virtuellen Browser nutzen (wie Panda Safe Browser). Dieser generiert eine so genannte virtuelle Umgebung, die komplett vom System und anderen Anwendungen in ihrem PC isoliert ist, so dass Sie sich sicher im Internet bewegen können. Es ist, als würde Ihre Internet-Session außerhalb Ihres Computers stattfinden.
• Veranlassen Sie automatische Updates für Ihr Betriebssystem. Installieren Sie immer und ohne Aufschub die neuesten Security-Patches.
• Wechseln Sie so schnell wie möglich auf die neuesten Versionen Ihrer Programme. Es ist wichtig, alle Infektionskanäle zu schließen, um keine Sicherheitslücken entstehen zu lassen.
• Entfernen Sie Applikationen, wie Java Applets oder Flash Animationen, wenn Sie diese nicht benötigen. Andernfalls sorgen Sie dafür, dass sie immer auf dem aktuellsten Stand sind.
• Öffnen Sie niemals Mails von unbekannten Absendern. Sie könnten Schadprogramme enthalten. Insbesondere gilt das für Nachrichten mit aufmerksamkeitsstarken Betreffzeilen, die Neugierde wecken sollen.

Für User welche bereits Opfer des BKA-Trojaners geworden sind bietet der Sicherheits-Software-Hersteller sein kostenloses Panda RescueDisk Tool, zur Entfernung des digitalen Schädlings an.


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