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PandaLabs hat seinen zweiten Quartalsbericht 2010 veroeffentlicht
Veröffentlicht am Dienstag, 06.Juli 2010 von Redaktion


Die Angriffs-Methoden von Internet-Kriminellen sind sehr variabel und facettenreich. Der Software Hersteller PandaLabs beobachtet jede Veränderung der Internet-Kriminalität. 4 mal im Jahr veröffentlicht PandaLabs einen Bericht der gegenwärtig brisantesten Bedrohungen für Internet Nutzer.



In dem turnusmäßig alle 3 Monate erscheinendem Quartalsbericht werden alle derzeitigen IT-Bedrohungen, Malware-Arten und Methoden des Internetbetrugs von PandaLabs zusammengefasst. Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 sind die Bedrohungen durch Trojaner um etwa10 Prozent gesunken. Im zweiten Quartal 2010 belegen Trojaner mit 52 Prozent den ersten Platz der Computer-Infektionen.

Auf Rang 2 sind mit 24 Prozent der Rechner-Infektionen klassische Viren positioniert. Derzeit wird eine Renaissance klassischer Viren beobachtet. Des weiteren vergleicht und wertet der Sicherheits-Software-Hersteller aus, in welchen Ländern die Computer-Infektionsraten am höchsten sind. Die Auswertung der Untersuchungen ergab, dass in Taiwan, Russland und in der Türkei die meisten infizierten Rechner zu finden sind. In den genannten Ländern ist fast jedes zweite System mit einer Malware infiziert. In Deutschland liegt die Infektionsrate immerhin bei 36 Prozent.

Das heißt, dass fast jeder Dritte Computer infiziert ist. Vielen Internet-Nutzern scheint immer noch nicht bewusst zu sein, wie wichtig es ist seinen Rechner umfassend vor Übergriffen zu schützen. Neben den erwähnten Auswertungen sind in dem aktuellen Quartalsbericht Informationen über eine neue Phishing-Methode, dem "Tabnabbing" enthalten. Um an die Daten von Internet-Nutzern zu gelangen missbrauchen Internet-Kriminelle den Reiter / Tab in einem Internet-Browser-Fenster. Um ein User-Passwort auszuspähen imitieren Online-Betrüger die von dem Internet-Nutzer genutzten Tab.

Beim "Tabnabbing" missbrauchen Internet-Kriminelle einen JavaScript-Befehl, welcher ihnen anzeigt, dass der Internet-Nutzer eine von ihm geöffnete Webseite zwar noch geöffnet hat, diese allerdings derzeit nicht mehr nutzt. Mit der neuen Angriffs-Methode kann ein Double der Seite angefertigt werden. Möchte der User nach einiger Zeit wieder die betroffene Seite erneut aufsuchen wird es den Internet-Nutzer vermutlich nicht verwundern, dass erneut nach den Log-In-Daten gefragt wird.

Beim erneuten Log-In speichert die gefälschte Webseite die Zugangsdaten und führt den User dann wieder zur Originalseite zurück.Um sich vor Tabnabbing zu schützen, sollten alle inaktiven Webseiten geschlossen werden.


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