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Panne bei Google zeigte alle Suchergebnisse als Malware an
Veröffentlicht am Montag, 02.Februar 2009 von Redaktion


Eine peinliche Panne bei Google zeigte am Samstag Nachmittag in Deutschland wie auch in den USA jedes Ergebnis auf eine Anfrage für ca 45 Minuten als Malware an. Die Panne soll auf menschliches Versagen zurück zuführen sein, da aus versehen die in der URL der Slash "/" in die schwarze liste aufgenommen wurde, heißt es in einer Erklärung.



Da eben in allen URLs ein / vorkommt ( http:// schon hier 2 mal), wurden eben auch alle Seiten als verdächtig blockiert. Auch wenn der Fehler schnell erkannt wurde, so dauerte es ca. 45 Minuten bis alle Server die aktualisierte Version der Datei erhielten. Jeder der am Samstag eine Anfrage bei Google machte bekam zwar das passende Ergebnis, allerdings wurde auch jede Website als bedrohlich oder Malware verseucht angezeigt.

Usern wurde die Warnung „Vorsicht! Diese Seite kann Ihrem Computer schaden“ angezeigt. Eigentlich ist dies bei Google eine Sicherheitsmaßnahme um seine Kunden vor Phishing und Webattacken wie Drive-By-Downloads zu schützen. Allerdings wurden am Samstag auch Webseiten wie Amazon, Wikipedia oder Google selbst als verseucht angezeigt.

Die Daten für diesen Dienst stammen eigentlich von der Initiative StopBadware.org, aber auch diese Website blieb von dem Fehler nicht verschont. Alle Warnseiten wurden auf StopBadware.org verlinkt, was zur Folge hatte, dass die Seite weltweit von Millionen Usern aufgerufen wurde. So wurde StopBadware mit Anfragen überschwemmt, was praktisch einer Denial of Service-Attacke gleich kommt.

In einem Blog-Eintrag bei StopBadware wird von Maxim Weinstein darauf hingewiesen, auch wenn andere Quellen anderes berichten, dass StopBadware für den Fehler nicht verantwortlich gewesen sei.






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