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Patientendaten waren zeitweise fuer Jedermann einsehbar
Veröffentlicht am Montag, 07.November 2011 von Redaktion


Es gibt vermutlich keine Branche ohne Datenskandal. Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass mehrere 1.000 persönliche Daten von Patienten mit psychischen Störungen im Internet für Jedermann frei einsehbar waren. Wie es zu dieser Panne kommen konnte will der Schleswig-holsteinische Datenschutz-Beauftragter Thilo Weichert mit einem Spezialisten-Team aufklären.



In den vergangenen Jahren gab es keine Branche welche nicht von einem mindestens einem Datenskandal erschüttert wurde. Obwohl in fast allen Unternehmen und Behörden das Thema Datensicherheit groß-geschrieben wird und Schutzmaßnahmen zum Datenschutz eingerichtet wurden, muss immer wieder über Datenverluste und Datenskandale berichtet werden. Ein großes Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit Datenverlust ist immer noch der Faktor Mensch.

Viele Mitarbeiter in Unternehmen und Behörden agieren zu nachlässig mit Mitarbeiter,- und Kundendaten oder wie im vorliegenden Fall mit Patientendaten. Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass in der vergangenen Woche über 3.500 persönliche Daten von Patienten mit psychischen Störungen im Internet frei einsehbar waren.

Es wird vermutet, dass die Patientendaten durch technische Unkenntnis online gestellt wurden und für längere Zeit für jedermann einsehbar waren. Durch diese Panne wurden medizinische Befunde, psychologische Dokumentationen und Klinik- sowie auch Behördenbriefe ohne Login für jedermann einsehbar. Am stärksten von dem Skandal mit bisher noch ungeahntem Ausmaß ist offenbar das Sozial- und Therapiezentrum Brücke in Rendsburg betroffen.

Berichten zufolge sollten Daten via Internet übermittelt werden. Der Übermittlungsvorgang sei jedoch abgebrochen worden, wodurch die Patientendaten offenbar über einen längeren Zeitraum für jedermann frei zugänglich wurden. Bisher ist noch nicht geklärt wie es zu der Panne kommen konnte.

Der Schleswig-holsteinische Datenschutz-Beauftragter Thilo Weichert will mit einem Spezialisten-Team aufklären wie es zu diesem Fauxpas mit noch nicht absehbaren Folgen für die betroffenen Patienten kommen konnte.


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