Nach den aktuellen Ergebnissen der Virenschutzfirma G Data hatte der Spam-Anteil bei allen Mails im letzten Quartal bei 95 Prozent gelegen. Nun wurde festgestellt dass bei Spammern besonders Pharma-Produkte beliebt sind. Denn in 30 Prozent der Spam-Mails wird mit pharmazeutischen Produkten geworben.
„Spam ist für Endanwender ein Ärgernis - für Unternehmen ist die Spam-Flut der letzten Monate eine echte Produktivitätsbremse. Spam nimmt nicht nur drastisch zu, sondern wird zunehmend bösartiger. Die Weihnachtszeit wird Online-Kriminellen reiche Beute bescheren. Daher rechnen wir im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts mit einer deutlichen Zunahme von Phishing-Attacken.“, erklärte Ralf Benzmüller der Leiter der G Data Security Labs ist.
Die Sicherheitsexperten haben herausgefunden dass je höher die Anzahl der verschickten Spam-Mails ist desto mehr verdienen die Auftraggeber. Dies bedeutet dass die Anwender welche auf solche Spam-Mails reagieren, die Spammer und Cyberkriminellen schlicht finanzieren indem die beworbenen Produkte gekauft werden.
Der Anteil von PDF-Spam der Spam-Mails liegt bei derzeit 5 Prozent und sind 25 Prozent weniger als im ersten Quartal 2007. Die Spammer können zwanzig Millionen Spam-Mails schon ab 350 Euro versenden wodurch ihr Verdienst wegen der sinkenden Kosten steigen kann.