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Phishing weiterhin eine starke Bedrohung
Veröffentlicht am Friday, 25.November 2005 von Redaktion
Nach Informationen des Verbandes "no abuse on internet" (naiin) nutzen Cyberkriminelle das Phishing vorwiegend dazu um ihre illegalen Geschäfte mit gestohlenen Daten zu tarnen indem die wahre Identität hinter fremden entwendeten Personendaten verborgen wird.
"Uns sind Fälle bekannt geworden, in denen beispielsweise kinderpornografische Websites auf Namen und Adressen von ahnungslosen Unbeteiligten registriert wurden. Die Rechnungen für den Domain-Kauf und Web-Speicherplatz wurden anschließend über deren Bankkonten per Überweisung beglichen. Für die verantwortlichen Provider schien die Identität der Kunden somit bestätigt", sagte Dennis Grabowski, welcher Geschäftsführer und Chefermittler beim Naiin-Verband ist.
"Sind die Täter erst einmal an die persönlichen Daten Dritter gelangt, steht dem Identitätsdiebstahl nichts mehr im Weg", sagte Arthur Wetzel der Präsident des Verbandes. In den USA entstand im Jahre 2004 durch Identitätsdiebstahl ein finanzieller Schaden von 52,6 Milliarden US-Dollar und jedes Jahr geraten laut der Federal Trade Commission (FTC) rund zehn Millionen US-Bürger ins Netz der Cyberkriminellen die Phishing und ähnliche Techniken nutzen um an persönliche Daten zu gelangen.
"Unseren Erkenntnissen zufolge häufen sich derartige Fälle auch in Deutschland. Im Umgang mit personenbezogenen Daten ist daher höchste Vorsicht walten zu lassen", so Wetzel weiter und empfiehlt Unternehmen und Privatleuten gleichermaßen auf ihre persönlichen Daten zu achten.
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