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Pornoindustrie wehrt sich gegen die Einführung der Pornodomain xxx
Veröffentlicht am Montag, 06.September 2010 von Redaktion


Die geplante Pornodomain Endung .xxx oder auch Rotlichtdomain hat erneut einige lebhafte Diskussionen in Gang gesetzt. Die oberste Domain Verwaltung ICANN wird Gegenwärtig mit diversen Reaktionen und Vorwürfen zum aktuellen Vertragsentwurf für die neue Top-Level-Domain (kurz: TLD) konfrontiert.



Heftige Diskusionen und Vorwürfe hat die geplante Pornodomain Endung .xxx oder auch Rotlichtdomain und die daraus resultierenden Zensurbefürchtungen erneut angekurbelt. Zu den Kritikpunkten gehört unter anderem, dass bisher noch nicht genau definiert wurde was zu den Erwachseneninhalten zu zählen sei. In den vielen europäischen Ländern werden Erwachseneninhalte völlig anders eingestuft als zum Beispiel in den USA. Ferner werden Vorwürfe laut, dass der Erotik-Industrie, von der hinter dem .xxx-Antrag stehende ICM Registry das Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

In einem Gespräch mit pressetext äußerte sich der nic.at-Geschäftsführer, Herr Richard Wein: "Die Public Comments sind vermutlich eher Formsache. Die ICANN wird .xxx wohl nicht wieder abblasen." Des weiteren befürchten die Gegner der Rotlichtdomain, dass um einen Markenmissbrauch durch Cybersquatter und Cybersquatting zu verhindern Erotik-Webseitenbetreiber ihre .xxx-Domains in Zukunft registrieren müssen. Zu dieser Befürchtung sagt der nic.at-Geschäftsführer: "Das ist allgemein das meist genutzte Argument gegen neue TLDs."

Trotz aller Einwände und Diskussionen konnte die neue Endung nicht verhindert werden. Mit 60 Dollar pro Jahr liegt der Preis der .xxx-Domains weitaus h öher, als der Preis für die Webseiten mit .com-Endung. Herr Richard Wein sagt, bezugnehmend auf diese Einwände: "Das ist schon relativ teuer. Doch das wird aber bei allen neuen TLDs ein Thema - die Zahl der Registrierungen wird einfach deutlich geringer sein als etwa bei .com." Vermutlich wird auch dieser Einwand, der Gegner der Pornodomain .xxx nicht das von ihnen erhoffte Ergebnis erzielen.

Es wird berichtet dass der Präsident von Leap of Faith Financial Services, Herr George Kirikos in einem Kommentar davor mahnt, dass bisher keine Preisobergrenze für die .xxx-Jahresgebühr geplant sei. Der nic.at-Geschäftsführer, Herr Richard Wein bestätigt in dem Zusammenhang: "Wenn das nicht sinnvoll geregelt ist, würde ich das als potenzielle Gefahr sehen." Es könnte durchaus geschehen, dass Betreiber anderer TLDs versuchen gleichermaßen höhere Jahresgebühren durchzusetzen. Hierfür könnten die Betreiber anderer TLDs versuchen Gleichbehandlungsklauseln heranzuziehen.


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