Der Programmierer Marc Ruef des Attack Tool Kit (ATK) welches als GPL veröffentlicht wurde und Sicherheitslecks im Betriebssystem Microsoft Windows entdecken kann, will wegen eines GPL-Verstosses rechtliche Schritte gegen das Unternehmen WEKA einleiten.
Das Unternehmen WEKA hat nach Angaben von Marc Ruef für seinen kostenpflichtigen Sicherheitsscanner den Quellcode des Attack Tool Kit (ATK) verwendet ohne den Code als GPL-Lizenz zur Verfügung zu stellen.
Im Quellcode des WEKA Sicherheitsscanners wird Marc Ruef mit keiner Zeile erwähnt und dies verstosse laut dem Autor gegen das Urheberrecht. Er war nach eigenen Angaben sehr überrascht darüber als er eine Funktion im WEKA Sicherheitsscanner aufrief und dabei nahezu alle ATK-Plugins sichtete die er selbst beim ATK-Projekt eigenhändig in der selbstentwickelten Programmiersprache ASL (Attack Scripting Language) erstellte.
Aufgrund dieser Beweise leitet Marc Ruef nun rechtliche Schritte gegen das Softwareunternehmen WEKA wegen dem GPL-Verstoss ein.