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Rapider Anstieg bei Hacker-Angriffen
Veröffentlicht am Wednesday, 23.May 2007 von Redaktion
Nach dem zweiten Lagebericht bezüglich der IT-Sicherheit haben die Hacker-Angriffe in den vergangenen zwei Jahren auf IT-Systeme der Unternehmen und Privatpersonen sowohl an Qualität als auch Anzahl erheblich zugenommen, berichtete das Handelsblatt am Dienstag.
„Nach wie vor besteht massiver Handlungsbedarf in allen gesellschaftlichen Gruppen. Die Sicherheitskompetenz der Nutzer muss auf allen Ebenen verbessert werden“, sagte Udo Helmbrecht der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik ist. Bei der Verstärkung der Maßnahmen zur Steigerung der IT-Sicherheit der Behörden, Hersteller und Administratoren stehen angepasste Angriffsmethoden gegenüber.
Laut Udo Helmbrecht werden die Computer-Schadensprogramme am häufigsten dazu genutzt um IT-Systeme und Rechner anzugreifen. Die Virenautoren und Cyberkriminellen programmieren die Programme verstärkt modularer. Die kleinen Programme die Downloader genannt werden verfolgen das Ziel eine lange Zeit unentdeckt und unbemerkt tätig zu sein. Die Programmierer können ihren Downloadern dabei die Anweisung geben zusätzliche Schadensfunktionen herunterzuladen und bieten somit die Möglichkeit den derzeitigen installierten digitalen Störenfried durch eine aktuelle verbesserte Version zu ersetzen.
Von Infizierungen durch Downloader sind vorwiegend Rechner sowohl privater als auch beruflicher Anwender betroffen. Die Verbreitung der Programme erfolgt meist per Mail, USB-Sticks, CDs und DVDs. Die Cyberkriminellen nutzen außerdem Bilder oder Dokumente um ihre Downloader, Trojaner, Würmer und weitere virtuelle Störenfriede im World Wide Web zu verbreiten.
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