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Risiko Laender spionieren Daten auf Laptop und Mobiltelefon aus
Veröffentlicht am Montag, 10.Januar 2011 von Redaktion


Laptop und Handys haben sich in den vergangenen Jahren zu mobilen Datenspeichern entwickelt. Wegen zunehmender Spionagegefahr rät aktuell der Verfassungsschutz zu besonderer Vorsicht bei Reisen nach China. Der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Alexander Eisvogel rät in dem Zusammenhang, dass vor Reiseantritt in ein Risikoland am besten alle sensiblen Daten von dem Laptop und dem Handy gelöscht werden.



In den vergangenen Jahren haben sich Laptop und Handy zu mobilen Datenspeichern entwickelt. Angesichts der zunehmenden Spionagegefahr sollten auf Reisen in so genannte Risikoländer ausschließlich Laptops und Internet fähige Handys ohne sensible Daten mitgenommen werden.

Zu den Risikoländer werden unter anderen Russland und China gezählt. Es ist bekannt, dass die Geheimdienste dort e-Mails mitlesen und Telefonate mithören. Seit geraumer Zeit wird insbesondere vor Wirtschaftsspionage gewarnt. Ungeachtet dieser Warnungen gehen viele Führungskräfte immer noch zu nachlässig mit ihren sensiblen Daten auf Laptops und internetfähigen mobilen Telefonen um. Immer wieder berichten Reisende nach ihrer Rückkehr aus China, dass ihre Geräte ausgespäht wurden.

Um an die Daten der Manager und Führungskräfte zu gelangen werden diese unter einem Vorwand aus dem Konferenz,- oder Hotelzimmer gerufen. Nach ihrer Rückkehr stellten viele China-Reisende fest, dass sie zum Spionage-Opfer wurden, da beispielsweise ihr Laptop ausgespäht wurde. Seit einiger Zeit warnt das Bundesamtes für Verfassungsschutz bereits vor Wirtschaftsspionage. Obwohl die Angriffe auf deutsche Computersysteme seit 5 Jahren deutlich zugenommen hat, wird die kontinuierliche Spionagegefahr von vielen Unternehmen nach wie vor unterschätzt.

Besonders China und Asien haben deutsche Firmen seit einigen Jahren im Visier. Ende 2010 hat das Bundesinnenministerium berichtet, dass zunehmend deutsche Regierungsstellen und Behörden das Ziel ausländische Cyber-Spione seien. Die Bundesregierung plant 2011 ein Cyber-Abwehrzentrum zu gründen. Wie hoch der Schaden ist welcher Deutschland jährlich angesichts der zunehmenden Wirtschaftsspionage entsteht kann lediglich geschätzt werden. Experten prognostizieren, dass die Schadenshöhe jährlich zwischen 20 und 50 Milliarden Euro liegt.


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