Zwei russischen Hackern ist es nach einem Bericht des Onlinemagazins RIA Novosti gelungen von den Konten türkischer Banken insgesamt 500.000 US-Dollar zu entwenden. Die beiden Hacker wurden nun wegen Betrugs, dem unerlaubten Einbruch in Computerdaten und der Verbreitung von Trojanern angeklagt.
Die Hacker haben nach den derzeitigen Ermittlungsstand innerhalb von guten zwei Jahren rund eine halbe Million US-Dollar gestohlen. Bei ihren Diebstahl wurde eine Spezialsoftware verwendet womit die Hacker ihren Diebeszug begangen haben. Nach dem Diebstahl des Geldes wurden die Geldbeträge auf Konten eines türkischen Helfers überwiesen und anschließend per Western Union nach Russland geschickt.
In den vergangenen Jahren haben sich die Ziele der Hacker geändert. Während es vor wenigen Jahren noch darum ging mit Viren, Würmern oder Trojanern berühmt zu werden geht es heute überwiegend um finanzielle Gewinne. Die Einnahmen der Hacker und Cyberkriminellen liegen mittlerweile bei mehreren Milliarden Euro jährlich wobei das Phishing immer stärker verwendet wird.