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Der
Wurm hat innerhalb einer Woche global mehr als 10 Millionen Computer infiziert
und nicht unerheblichen Schaden angerichtet. Die Experten einiger
Antivirenprogramm-Herstellern glauben, dass dieser Junge auch Informationen
über den Netsky Wurm liefern kann. Dieser Wurm führt zur Zeit die Viren/Wurm-Topliste
an.
Der Urheber des «Sasser»-Wurms
hat nicht allein gearbeitet. Dessen sind sich auch die Ermittler des Landeskriminalamts
Hannover sicher. Im Raum Rothenburg sind bereits fünf Wohnungen durchsucht
worden, in denen Komplizen des Jugendlichen vermutet wurden. Demnach hat
bereits einer der neuen Beschuldigten gestanden, den Virus «Netsky» verbreitet
zu haben. «Netsky» ist eine Variante von «Sasser».
Als Folge wenden sich immer
mehr durch den Virus geschädigte PC-Nutzer an die Staatsanwaltschaft Verden,
um Ansprüche geltend zu machen. Das sagte der mit dem Fall betraute Staatsanwalt
Helmut Trendmann gestern.
Derzeit gebe es 20 bis 30
Vorgänge am Tag.
Wer schriftlich glaubhaft
machen kann, dass ihm durch den Computerwurm ein Schaden entstanden sei,
dem könne die Herausgabe der Anschrift des Beschuldigten nicht verwehrt
werden, sagte Trendmann. Jedoch verhält es sich so, dass für die zivilrechtliche
Seite zur Regulierung der Schadensersatzansprüche die Gerichte zuständig
seien.
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