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Scareware Einblendungen nervten Besucher der New York Times
Veröffentlicht am Wednesday, 16.September 2009 von Redaktion


Internet-Nutzer sind nirgends mehr sicher vor so genannter Scareware die ihnen vorgaukelt, dass ihr Rechner von einer Infektion betroffen sei. Am Wochenende wurde sogar versucht Besuchern des Online-Auftritts der ehrwürdigen New York Times, mit vereinzelten Einblendungen von sogenannter Scareware zu suggerieren, dass ihr Rechner infiziert sei.



Es heißt, dass es Internet Kriminellen gelungen sei ihre Banner Werbemittel über das Werbenetzwerk der Zeitung einzuschleusen. Hat ein Besucher der Zeitung eine Seite aufgerufen, wurde vereinzelt auch das Banner-Ads der Internetkriminellen eingeblendet.

Neu sind derartige Übergriffe zwar nicht, aber immer wieder ärgerlich für die Betroffenen. Um sich vor derartigen Übergriffen zu schützen setzen inzwischen viele Werbeportale Kontrollmechanismen ein. Oft lädt der Webserver die Werbung von einem bekanntem Werbeserver, auf dem normaler Weise bekannte Werbeagenturen und anderen Kunden die Banner und Flash-Applets hinterlegen, automatisch nach.

Im Fall der New York Times war es am Wochenende wohl so, dass die Kriminellen den guten Namen des Unternehmens Vonage für ihre Zwecke missbrauchten. Auf diese Art konnte schon einige Male auf den Seiten der New York Times geworben werden.

Die Kriminellen machten sich zu Nutze, dass für Vonage ( ein renommiertes US Unternehmen, welches hier Opfer wurde) das Nachladen von Kampagnen von Servern externer Werbedienstleister gestattet ist. So bekamen die Kriminellen die Möglichkeit auf dem auswärtigem Server zwischen ihrer Scareware und der echten Vonage-Werbung ganz nach ihrem Belieben hin und her zu schalten.

Um ihre Kunden Zukünftig vor derartigen Vorfällen zu schützen, will die Zeitung ab sofort keinem Kunden mehr das Einbinden von Inhalten ungeprüfter Werbedienstleister erlauben. Derzeit ist ungewiss, wie viele Besucher des Online-Auftritts der New York Times von dem Übergriff betroffen waren.

Hierzulande sind Malware Sites weniger ein Problem, eher ABO Abzocker, die im Google Adwords System auf renommierten Seiten wie PCwelt & co. für Ihre Dienste werben. Zwar kann man diese Domains in AdSense filtern, jedoch wird diese Kontrollinstanz selten bis gar nicht genutzt.






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