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Schnellere Bereistellung von Virensignaturen koennten eMailviren reduzieren
Veröffentlicht am Sonntag, 24.Oktober 2004 von Redaktion


Nach neuesten Erkenntnissen könnte eine Reduzierung der Zeit in der Antivirenhersteller entsprechende Signaturen bereitstellen, die Zahl der Virenangriffe per Mail rapide senken. Dies ist das Ergebnis der vom 29.09.2004 bis 01.10.2004 gelaufenenVirus Bulletin Conference. Von solchen zeitlichen Verzögerungen sei aber das Unternehmen Messagelabs nicht betroffen, weil es proaktive Technologien gegen Viren einsetzt.


In einer von Gabor Szappanos vorgestellten Studie, heißt es dass nachdem erstmalig ein eMail-Virus aufgetaucht sei, im Normalfall einige Stunden vergehen bevor dieser sich massenhaft ausbreite.

Wenn die Antivirenhersteller in der Lage wären dieses Zeitfenster auf drei bis vier Stunden zu reduzieren, hätten solche eMail-Viren die per Massenmailing versendet werden, so gut wie keine Chance mehr sich massenhaft auszubreiten.

Derzeit benötigen die Antivirenhersteller laut dem Ergebnissen von Andreas Marx der Seite AV-Test.org rund 10 Stunden um Virensignaturen bereitzustellen während es im letzten Jahr noch 12 Stunden waren.

Bereits im Juli 2004 veröffentlichte das Unternehmen Messagelabs die Ergebnisse einer Umfrage, bei der 125 Unternehmen befragt wurden und von denen 65 % die Ansicht vertreten, dass ein auf Signaturen basierender Virenschutz in Zukunft nicht mehr in der Lage sei, dass steigende Volumen sowie Schadenspotenzial von eMailviren und Würmern zu bewältigen.

„Während sich die Struktur bösartiger Codes in ihrer Komplexität rapide weiterentwickelt hat, basiert die herkömmliche Antivirensoftware immer noch auf einem bereits 20 Jahren alten Modell. In dem Wissen, dass der zur Bereitstellung von Virensignaturen erforderlichen Zeitraum kritisch für den Erfolg ihrer Attacke ist, nutzen die Programmierer von Viren das Window of Vulnerability äußerst geschickt aus. Den Unternehmen wird zunehmend klar, dass sie sich nicht ausschließlich auf altbewährte Methoden verlassen können. Deshalb wenden sie sich nun proaktiven Ansätzen zu, wie zum Beispiel die bereits auf der Internet-Ebene ansetzenden Managed Services, die in der Lage sind, bekannte sowie unbekannte Viren zu eliminieren, noch bevor diese in das Netzwerk eines Unternehmens eindringen können“, meint Alex Shipp, der Senior Antivirus Technologie-Experte des Unternehmens Messagelabs.




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