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Selbst ernannte Popstars tricksen Amazon und Apple aus
Veröffentlicht am Dienstag, 16.Juni 2009 von Redaktion


Das Onlinekriminelle sich immer neue Tricks aussuchen um Geld zu ergaunern ist hinlänglich bekannt. Auf eine ganz neue Idee kam eine Bande aus England. Sie ergaunerten, bis sie aufflogen, mit ihrer Masche über 200.000 Euro von den Musikshops von Amazon und Apple



Bis sie aufflogen machten sie sich mit gestohlenen Kreditkarten und eigenen Songs sozusagen selbst zu Popstars. Sie stellten ihre eigenen Songs in die beliebten Online-Shops von Amazon und Apples iTunes. Anschließend kauften sie für etwa 537.000 Euro ihre eigenen Songs in den Online-Shops.

Wie es für Künstler üblich ist bekamen sie von Amazon und Apple Tantiemen in Höhe von 214.000 Euro. Soweit so gut, man könnte nun denken. Alles legal und erlaubt. Allerdings waren die Kreditkarten mit denen die Gangster ihre Songs kauften gestohlen und sollten so lediglich zur Geldwäsche genutzt werden. Hier waren die Online-Kriminellen richtig kreativ um die sonst üblichen Schwierigkeiten bei der Verwertung von Daten gestohlener Kreditkarten zu umgehen.

Es heißt, dass sechs Männer und drei Frauen aus London und Mittelengland an dem Gangsterstück beteiligt waren und alle inzwischen nach monatelangen Untersuchungen verhaftet seien. An den Untersuchungen waren die britische Spezialeinheit Police Central e-crime Unit (PCeU) und das amerikanischen FBI gemeinsam beteiligt. Terry Wilson, Sprecher der PCeU sagt zu dem Erfolg seiner Spezialeinheit: "Wir machen es Kriminellen schwerer, die versuchen, das Internet auszunutzen und Online-Straftaten über Ländergrenzen hinweg auszuüben."

Den Mitgliedern der bereits festgenommenen Bande steht nun ein Strafverfahren wegen Betrugs und Geldwäsche bevor. Desweiteren wird ihnen vorgeworfen, dass sie eine kriminelle Vereinigung gebildet haben. Bis jetzt wurden Daten gestohlener Kreditkarten genutzt um mit ihnen mehrere gefälschte Karten herzustellen, um damit möglichst schnell hochwertige Waren zu kaufen. Ihren Gewinn machen Onlinekriminelle erst bei Wiederverkauf dieser Waren. Hier haben Gangster mal eine neue Masche ausprobiert und sind gescheitert.






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