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Selbstverschluesselnde Festplatten mit automatischer Loeschfunktion von Toshiba
Veröffentlicht am Montag, 18.April 2011 von Redaktion


Seit einigen Jahren sind mobile Rechner zu einem festen Bestandteil in der Geschäftswelt geworden. Sicherheitsfachleute forschen nach immer neuen Methoden um die darauf gespeicherten Daten vor unerlaubten Zugriff zu schützen. Der internationale Technologiekonzern Toshiba hat sein Portfolie um 2,5-Zoll-Festplatten mit Hardware-Datenverschlüsselung erweitert, welche alle Daten löschen, sobald diese mit einem fremden Rechner verbunden wird.



Der Datenverlust durch mobile Rechner darf nicht unterschätzt werden. Um die gespeicherten Daten vor unerlaubten Zugriff zu schützen forschen Sicherheitsexperten nach immer neuen Methoden. Der internationale Technologiekonzern Toshiba will seinen Kunden mit selbstverschlüsselnden Festplatten mehr Sicherheit für die auf dem Rechner gespeicherten Daten anbieten.

Der Konzern bietet seinen Kunden 2,5-Zoll-Festplatten mit Hardware-Datenverschlüsselung an, welche nach Opal-Spezifikation der Trusted Computing Group / TCG arbeiten. Die Festplatten der Baureihe MKxx61GSYD sind in der Lage alle Daten AES 256-Bit zu verschlüsseln. Es sollte nicht verschwiegen werden, dass das Verschlüsseln ohne jeglichen Geschwindigkeitsverlust geschieht.

Die Laufwerke können mit Hilfe eines Trusted Platform Modules / TPM mit der Hardware eines bestimmten Computers verbunden werden. Sobald ein unberechtigter Zugriff registriert wird, wird die Plattenfirmware aktiv und alle gespeicherten Daten werden unlesbar, indem diese den kryptografischen Schlüssel löscht. Der Auslösemechanismus kann von dem Nutzer nach Bedarf eingestellt werden. Die Löschfunktion kann beispielsweise durch einen Steuerbefehl oder das Abschalten der Versorgungsspannung ausgelöst werden. Neu ist die Funktion "unknown host".

Diese Funktion wird aktiviert, sobald versucht wird die Festplatte mit einem fremden Rechner zu verbinden. Dieser Mechanismus verhindert auch dann den Zugriff auf vertrauliche Daten wenn lediglich die Festplatte entwendet wird und nicht der komplette Rechner. Die mit 7200 Umdrehungen pro Minute rotierenden Festplatten mit Serial-ATA-II-Schnittstelle (3 GBit/s) und 16 MByte Cache will der Technologiekonzern Toshiba in Kürze an die OEM (Original Equipment Manufacturer) -Hersteller ausliefern. Die selbstverschlüsselnden Festplatten sollen mit Speicherkapazität von 160 bis 640 GByte angeboten werden.


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