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Sicherheitsleck bei Fonic
Veröffentlicht am Freitag, 13.Januar 2012 von Redaktion


Nach einem Bericht der Sendung "Escher - Der MDR Ratgeber" gibt es im Prepaidangebot des Mobilfunkdiscounters Fonic ein Sicherheitsleck. Der Anbieter überprüft nicht die Identität der Kunden und kann von Betrügern ausgenutzt werden. Die Betrüger können sich mit gestohlenen Adress- und Kontodaten anmelden. Im Anschluss können diese auf Kosten der Betroffenen telefonieren. Die bisherige Schadenshöhe ist nicht bekannt. In Thüringen sind bereits Betrugsfälle bekannt und da haben bereits die Ermittlungen der Polizei begonnen.



Die Sicherheitslücke würde MDR-Recherchen zufolge bei den Mobilfunkanbietern T-Mobile, Aldi, Schlecker, O2 und Netto nicht existieren.

"Eine unmittelbare Identitätsprüfung ist vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben und hätte zudem zur Folge, dass wir die dafür entstehenden Kosten auf unsere Kunden umlegen müssten", sagte ein Firmensprecher von Fonic. Der Anbieter kennt das Sicherheitsleck und akzeptiert eine unberechtigte Abbuchung von Konten.

Es können zwar unberechtigte Lastschriften zurückgerufen werden aber in den Thüringer Betrugsfällen hatte Fonic den Betroffen eine Mahnung geschickt.

Die Registrierung soll Firmenangaben zufolge sicher gemacht werden. Der Kunde erwirbt bei Fonic eine Prepaidkarte, die ohne Prüfung der eingegebenen Daten für die Nutzung freigeschaltet wird und ermöglicht Betrügern sich mit gestohlenen Kundendaten anzumelden.

Bei der Konkurrenz wie Schlecker muss eine Ausweiskopie eingesendet werden und Netto Marken-Dis***** versendet den Freischaltcode an die eingetragene Postadresse.


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