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Sicherheitsluecke in Intel Prozessoren entdeckt
Veröffentlicht am Mittwoch, 20.Juni 2012 von Redaktion


Eine Schwachstelle im Befehlssatz von 64-bit-Prozessoren von Intel lässt sich dem Vernehmen nach zum Einschleusen von Schadprogrammen ausnutzen. Zunächst konnte das Sicherheitsleck offenbar lediglich unter Linux ausgenutzt werden. Die Lücke im Befehlssatz soll jedoch auch unter Windows zugänglich sein. Microsoft hat bereits reagiert und einen Patch hierfür veröffentlicht.



Offenbar kann durch eine Sicherheitslücke im Befehlssatz von 64-bit-Prozessoren von Intel Schadcode eingeschleust werden. Nachdem die Schwachstelle zunächst lediglich für Linux-Nutzer gefährlich gewesen sein soll, wurde nun bekannt, dass die Lücke auch unter Windows gefährlich sei.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Apple-Nutzer mit dem Betriebssystem OSX von dem Problem betroffen sind. Microsoft hat bereits reagiert und einen Patch für die Sicherheitslücke bereit gestellt. Die Problematik wurde von IT-Sicherheitsfachleuten des Computer Emergency Response Team / CERT zum ersten Mal in der Speichermechanik von AMD-Prozessoren entdeckt.

In der Entwicklungsphase der Speicher konnte der amerikanische Hersteller Advanced Micro Devices, Inc. / AMD von den 64 bit lediglich 48 bit adressieren. Sicherheitshalber wurden zum Schutz vor Schadprogrammen auf den verbleibenden ungenutzten bit völlig unnütze und somit eigentlich entbehrliche Daten abgelegt.

Obwohl die Chips des US-amerikanischer Halbleiterhersteller Integrated electronics / Intel ähnlich wie jene von AMD fungieren wurde hier eine Sicherheitslücke entdeckt, welche eventuell zum Einschleusen von Schadcode ausgenutzt werden kann. Berichten zufolge soll sich die Gefahr jedoch in Grenzen halten. Der entsprechende Code muss vom Nutzer eingegeben werden. Bisher hat sich das US-amerikanische Unternehmen noch nicht zu dem Problem geäußert.


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