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Skype Nutzer erneutes Ziel von Internet Kriminellen
Veröffentlicht am Dienstag, 18.Mai 2010 von Redaktion


Es ist noch keine Woche her, dass Nutzer des VoIP,- IM-Dienstes Skype in das Visier von Internet-Kriminellen geraten sind. Vergangene Woche musste vor dem Wurm Backdoor.Tofsee gewarnt werden. Momentan versuchen Internet-Kriminelle den WORM_PALEVO.AZA via Skype zu verbreiten.



In der Vergangenheit sind Nutzer von Messengern immer wieder ins Visier von Kriminellen geraten. Nutzer der beliebten Internet-Kommunikation mussten immer wieder vor gezielten Attacken gewarnt werden. Anwender des immer beliebter werdenden VoIP,- IM Dienstes ( VoIP = Voice over IP und IM = Instant Messaging) Skype waren bisher relativ sicher vor Angriffen. Nachdem Skype-Nutzer vergangene Woche bereits vor Angriffen durch den Wurm Backdoor.Tofsee gewarnt wurden, muss nun erneut vor einer Attacke auf Anwender des VoIP-/IM-Dienstes Skype gewarnt werden.

Momentan versuchen Internet-Kriminelle den WORM.PALEVO.AZA via Skype zu verbreiten. Wo immer Kriminelle einen Vorteil für sich vermuten werden diese aktiv. Zur Zeit scheinen Nutzer von Skype ein bevorzugtes Angriffsziel von Internet-Kriminellen zu sein. Derzeit erhalten Nutzer des kostenlosen Internet-Telefondienstes Skype Spam-Nachrichten von einer Kontaktliste eines Skype-Anwenders.

In den Spam-Nachrichten ist eine Link-Liste enthalten. Sobald ein Empfänger der Spam-Nachrichten auf einen den mitgeschickten Links klickt, lädt er sich den WORM_PALEVO.AZA auf sein System. Ist ein Rechner mit der bösartigen Datei infiziert, beendet diese die automatische Windows-Aktualisierung. Ferner versucht der WORM_PALEVO.AZA in Kontakt mit entfernten Servern zu treten. Um weitere Schadsoftware auf die infizierten Systeme nachzuladen ist der Kontakt zu weiteren Servern für die Angreifer wichtig. Es muss wohl nicht besonders erwähnt werden, dass Nutzer des angegriffenen Rechners von den Aktivitäten der bösartigen Datei nichts mitbekommen, da diese in Hintergrund agiert.

Sobald ein mitgeschickter Link angeklickt wird sieht der User die Meldung "Fehler! Hyperlink-Referenz ungültig“. Grund der Meldung ist, dass die in den Spam-Mails verschickten Links Webadressen in Kurzform, auf Basis des Abkürzungsdienstes TinyURL, sind. So wird den Empfängern suggeriert, dass sich die Webadresse nicht fehlerlos auflösen lässt. Um sich und sein System vor dem WORM_PALEVO.AZA zu schützen, sollten Nutzer des beliebten VoIP-/IM-Dienstes Skype keine Nachrichten unbekannter Herkunft vorschnell und unüberlegt öffnen. Links in Nachrichten von unbekannten Absendern sollten per se nicht angeklickt werden


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