THEMEN

Skype Nutzer im Fokus von Internet Kriminellen
Veröffentlicht am Freitag, 27.November 2009 von Redaktion


Derzeit warnen Sicherheitsexperten vor einem Trojaner der Anmeldedaten von Skype Nutzern stiehlt. Der Schädling, der Trojan.Vilsel.EA genannt wird, verbreitet sich über manipulierte Webseiten und richtet sich gegen Nutzer der VoIP-Anwendung Skype. Es wurde festgestellt, dass Trojan.Vilsel.EA in der Lage ist die Anmeldedaten von Skype Nutzern auszuspähen.



Cyberkriminelle suchen sich immer wieder neue Angriffsziele um ihre Schädlinge im Internet zu verbreiten. Derzeit sind Skype Nutzer Ziel eines Angriffs. Daher warnen Sicherheitsexperten Skype Nutzer vor dem neu entdeckten Trojaner Trojan.Vilsel.EA, der sich über manipulierte Webseiten verbreitet. Der Schädling Vilsel.EA ist der Lage die Anmeldedaten von Skype Nutzern auszuspähen.

Sicherheitsfachleute stellten fest, dass der Schädling auch Daten aus der Kontaktliste und dem Nutzerprofil seiner Opfer sammelt und für seine Zwecke Missbraucht. Um sich selber zu verbreiten versendet er an die Kontakte seines Opfers Links zu verseuchten Webseiten. In einem Blogeintrag des Trend-Micro-Sprecher Jonathan Leopando ist zu dem Problem zu lesen: "Obwohl das Verhalten des Trojaners dem von Koobface-Varianten ähnelt, ist er kein Mitglied dieser Malware-Familie."

Es ist nicht das erste mal, dass ein Schädling im Netz auftaucht, der Daten aus Kontaktlisten und den Nutzerprofilen seiner Opfer sammelt, um sie für seine Zwecke zu missbrauchen. Sicherheitsexperten halten es nicht für ausgeschlossen, dass die Hintermänner von dem seit langem im Internet aktiven Schädling Koobface, eine spezielle Variante für Skype konzipiert hätten. Bereits im Juli wurde eine Koobface Variante entdeckt, die ihr Unwesen auf Twitter trieb und dort in Konten einbrach. Der im Juli bei Twitter aufgetauchte Schädling agierte ähnlich wie der Trojaner Vilsel.EA.

Er knackte Konten und verschickt Nachrichten an andere Nutzer des Mikrobloggingdienst. Sein Ziel war es ebenfalls möglichst viele Systeme zu infizieren, um das zu erreichen versuchte er möglichst viele Nutzer auf manipulierte Webseiten zu locken. Um sein System vor derartigen Übergriffen und Infektionen zu schützen, sollte jeder User eine gute Sicherheitssoftware auf seinem Rechner installiert haben und nicht versäumen alle Updates zu installieren. Des weiteren kann man sein System schützen, indem man keine ungefragt zugeschickte Links öffnet.






letzten News

  So schützt man sich wirksam vor DDoS-Attacken wenn der Server den Dienst versagt
  Schaedlinge im Netz So wird trotzdem sicher gesurft
  Gefahren aus dem Internet erkennen und vorbeugen
  Navigationsgeraete werden zunehmend von Smartphone und Tablet PC abgeloest
  Panda Cloud Fusion bietet ganzheitliche IT Security

Kommentar:
Kommentare werden erst geprüft und dann freigeschaltet.

erlaubter HTML Code:
<b> <i> <em> <br> <strong> <blockquote> <tt> <li> <ol> <ul>
Security Code Security Code
  VIREN TICKER
weitere Informationen:
Anti Virus on line
Norman