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Smartphones als Unternehmens Unsicherheits Faktor
Veröffentlicht am Montag, 06.April 2009 von Redaktion


Die immer beliebter werdenden Smartphones stellen IT-Sicherheitsexperten vor immer größer werdende Herausforderungen. Denn immer mehr Mitarbeiter speichern auf ihrem Smartphone sowohl Private- wie auch Firmendaten.



Aktuell gehen 9 von 10 Sicherheitsexperten davon aus, dass durch Smartphones die Firmensicherheit nicht mehr immer gegeben ist. Inzwischen wird es für die IT-Sicherheitsverantwortlichen verschiedener Firmen immer schwieriger alle Endgeräte im Blick zu haben und sie sicher zu machen.

Das führt inzwischen sogar oftmals dazu, dass von Unternehmen der Einsatz solcher Telefone untersagt und das Verbot sogar in die Unternehmensrichtlinien mit aufgenommen worden ist. Leider zeigt die Erfahrung, dass das oftmals nicht wirklich ausreicht, denn es gibt immer wieder Mitarbeiter die diese Verbote ignorieren und sich dadurch nicht davon abhalten lassen ihre Smartphones auch Geschäftlich zu nutzen und auch Firmen-Daten darauf speichern.

Bei einer Befragung kam heraus, dass etwa 25 Prozent aller Befragten die ihr Smartphone auch geschäftlich nutzen, die vom Unternehmen ausgesprochenen Verbote ganz bewusst ignorieren. Da sie ihre Smartphones unter wegs auch für "Always-On" und "Social Networks" nutzen können so die Unternehmensdaten durchaus gefährdet sein. Zu dem inzwischen ernst zunehmenden Problem sagt sagt John Colley, Managing Director EMEA von ISC2:

"Verantwortliche für die IT-Sicherheit in Unternehmen müssen einen Weg finden, mit einer neuen Generation von Mitarbeitern umzugehen, die jederzeit an jedem Ort vernetzt sein möchte und für die social networking über Facebook oder Twitter zum Alltag gehört. Denn durch Verbote lassen sich keine Verhaltensänderungen erreichen.Die Realität zeigt, dass Mitarbeiter weiterhin Unternehmensrichtlinien hinsichtlich der Nutzung von Smartphones oder anderer Kommunikationseinheiten missachten werden, weil sie es als Kavaliersdelikt einstufen. Außerdem erscheint ihnen der daraus resultierende Nutzen weitaus höher als das damit verbundene Risiko."

Wie eigentlich allgemein bekannt ist kann man Verbote umgehen oder ignorieren. So wird es wohl eine große Herausforderung für die Sicherheitsverantwortlichen sein, dass die Firmendaten auch auf privaten Endgeräten besser bzw, komplett geschützt sind.






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