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Sophos gibt Warnung vor Wirtschaftsspionage heraus
Veröffentlicht am Donnerstag, 24.Juli 2008 von Redaktion


Das Virenschutz Unternehmen Sophos hat eine Warnung vor einer zielgerichteten Wirtschaftsspionage im aktuellen Sophos Security Threat Report herausgegeben.In den ersten sechs Monaten diesen Jahres wurden im Durchschnitt rund 16.173 neue Viren verseuchte Webseiten im World Wide Web entdeckt. Die Sicherheitsexperten entdeckten dabei insgesamt 11 Millionen Schadensprogramme. Neben dem Betriebssystem Microsoft Windows sind verstärkt auch Linux und Apple Macintosh der Gefahr einer Infizierung durch Malware ausgesetzt.



Die Cyberkriminellen haben besonders nicht geschützte Web 2.0-Anwendungen benutzt um davon finanziell zu profitieren. Es wurde sowohl mit Phishing als auch Datenspionage und Diebstahl sensibler persönlicher Daten gearbeitet. Von den infizierten Webseiten waren 90 Prozent vorher ungefährlich und dazu gehörten Internetpräsenzen bekannter Unternehmen ebenso wie Schulen, Behörden und Unterhaltungsangebote. Darüber haben die Cyberkriminellen ihre virtuellen Störenfriede verbreitet.

"Unternehmen müssen sich den heutigen IT-Sicherheits-Herausforderungen stellen: Es geht nicht mehr alleine um den Schutz ihrer Computer und Netzwerke vor Viren-Attacken, sondern auch um den Schutz der eigenen Internet-Angebote. Zudem müssen sich Mitarbeiter bewusst sein, dass infizierte Websites, die vom Arbeitsplatz-PC aus besucht werden, wie auch die Veröffentlichung von zu vielen privaten und beruflichen Informationen im Web Cyberkriminellen den Weg ins Unternehmen öffnen können.", erklärte Christoph Hardy, der Security Consultant bei Sophos ist.

Ein Großteil der Schadensprogramme entdeckten die Sicherheitsexperten auf der Webseite des Blogdienstes Blogger.com des US-Suchmaschinenkonzerns Google. Die Topmanager sind mittlerweile auf dem Radar der Onlinekriminellen erschienen und greifen diese gezielt an. Dabei geht die Entwicklung immer öfter hin zur Wirtschaftsspionage und die Cyberdiebe setzen dabei besonders auf das Spear Phishing um an sensible Firmendaten zu kommen. Beim Spear-Phishing werden Phishing-Mails verschickt, die auf das Arbeitsfeld des Empfängers angepasst sind um darüber Informationen entwenden zu können.






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