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Soziale Netzwerke werden weltweit aus vielen Firmennetzwerken ausgesperrt
Veröffentlicht am Donnerstag, 22.November 2012 von Redaktion


In den vergangenen Jahren wurden soziale Netzwerke von vielen Internet-Nutzern in das private Leben integriert. In vielen Firmen bereiten soziale Netzwerke den Sicherheitsabteilungen jedoch große Probleme. Die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz ist daher in vielen Unternehmen verboten. Laut einer weltweiten Umfrage von Kaspersky Lab unterbinden 50,2 Prozent der befragten Firmen die Nutzung sozialer Netzwerke durch Blockade.



Soziale Netzwerke wie beispielsweise Twitter, Facebook oder auch Flickr sind für viele User ein fester Bestandteil ihrer privaten Internet-Aktivitäten. In vielen Firmen hingegen werden soziale Netzwerke durch Blockade aus den Firmennetzen ausgesperrt. Soziale Netzwerke werfen für Arbeitgeber 2 gravierende Fragen auf, welche Sicherheitsprobleme kommen auf die Unternehmen zu sobald die Nutzung derartiger Plattformen am Arbeitsplatz gestattet wird und wie wird die Produktivität der Mitarbeiter dadurch beeinflusst.

Laut einer weltweiten Umfrage von Kaspersky Lab unterbinden 50,2 Prozent der befragten Firmen die Nutzung sozialer Netzwerke durch Blockade. Nach Sperrung von Online-Spielen und Filesharing mit 58,7 Prozent beziehungsweise 53,6 Prozent belegen soziale Netzwerke weltweit Rang 3 der gesperrten Dienste. In Deutschland sind Unternehmen offenbar etwas großzügiger was die Nutzung sozialer Netzwerke betrifft.

Plattformen wie beispielsweise Facebook oder Twitter belegen hierzulande mit 40,2 Prozent Position 4 der gesperrten Dienste. Auf den Rängen 1 bis 3 der blockierten Dienste befinden sich Online-Spiele mit 52,3 Prozent, Filesharing mit 47,7 Prozent und Video-Streaming- beziehungsweise Internet-TV mit 46,2 Prozent. Als Hauptargument für die Blockade sozialer Netzwerke wurden von den Unternehmen die Angst vor Sicherheitsrisiken genannt.

Hierzulande wie auch weltweit erklärten rund 32 Prozent der befragten Unternehmen, dass soziale Netzwerke zu den 3 größten Sicherheitsrisiken gehören. Lediglich die Bedrohung durch Filesharing wird weltweit mit 45 Prozent und hierzulande mit 38,2 Prozent als noch gefährlicher eingestuft.

Für die Umfrage wurden von B2B im Auftrag von Kaspersky Lab im Juli 2012 über 3.300 IT-Entscheider in 22 Ländern befragt. Die für die Erhebung befragten Unternehmen wurden in die 3 Klassen: 10 bis 99 Arbeitsplätzen, über 100 bis 999 Arbeitsplätzen und Unternehmen mit über 1.000 Arbeitsplätzen unterteilt.


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