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Spaetestens ab 2010 mehr Datenschutz in sozialen Netzwerken
Veröffentlicht am Montag, 16.November 2009 von Redaktion


Um seinen Nutzern in Zukunft mehr Sicherheit für ihre Daten zu geben, haben sich die Betreiber von sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ in Unterlassungserklärungen dazu verpflichtet, bestimmte Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen für ihre Plattformen nicht mehr zu verwenden.



Diese erfreuliche Entwicklung wurde von dem Verbraucherzentrale Bundesverband (kurz: vzbv) mitgeteilt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte die Betreiber der sozialen Netzwerken zuvor abgemahnt. Grund der Abmahnung waren die Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen der sozialen Netzwerke.

Es wurde kritisiert, dass die Nutzer von Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen oder StudiVZ benachteiligt seien und im Gegenzug den Betreibern weitgehende Rechte eingeräumt werden. Hauptgegenstand der Verfahren, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Projekts Verbraucherrechte in der digitalen Welt durchgeführt wurden, waren insbesondere Regelungen zur umfassenden Datennutzung und Datenverarbeitung.

Es wurde bemängelt, dass oft ohne Einwilligung des Nutzers und weit über den eigentlichen Zweck hinaus seine Daten genutzt wurden. Um den Nutzern der beliebten Plattformen mehr Sicherheit für ihre Daten zu geben, müssen die zugesagten Änderungen, von den Betreibern der sozialen Netzwerke, bis spätestens Januar 2010 umgesetzt worden sein. Gerd Billen vom Verbraucherzentrale Bundesverband sagt zu der Veränderung: "Wir werden den Anbietern auf die Finger schauen, wie sie ich ihre Verpflichtungen umsetzen."

Weiter sagt Gerd Billen: "Man muss nicht immer auf Gesetze warten. Vertrauen bei den Nutzern schafft, wer freiwillig für mehr Verbraucherschutz eintritt." Carola Elbrecht, Leiterin des Projekts Verbraucherrechte in der digitalen Welt sagt zu dem Erfolg: "Wir begrüßen, dass die Betreiber der Sozialen Netzwerke sich kooperativ gezeigt haben."

Von dem vzbv ist zu hören, dass die Betreiber der immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke erheblich mehr für den Datenschutz tun müssten, als rechtlich vorgeschrieben sei. Bleibt für Nutzer von Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen oder StudiVZ zu hoffen, dass nach Änderung der Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen, spätestens ab 2010, ihre Daten besser geschützt sind.






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