Spionagewurm Bofra macht Europa unsicher
Veröffentlicht am Donnerstag, 02.Dezember von Redaktion
Derzeit ist der gefährliche Spionagewurm Bofra im Netz unterwegs
und infiziert bevorzugt Webseiten in Europa, Großbritannien, Schweden
und der Niedelande. Er nutzt zwei Sicherheitslücken beim MS Internet
Explorer 6.0 und der Server-Software Apache aus. Wer das Service Pack 2
installiert hat, ist nach Angaben von Virenexperten sicher vor diesem neuen
gefährlichen Wurm, berichtet das Handelsblatt.
Der Wurm verbreitet sich über Bannerwerbung und spioniert anschließend
das Verhalten von Nutzern aus. Die Marktforschung Gartner befürchtet,
dass solche Angriffe künftig stark zunehmen werden.
Um seinen Rechner mit Bofra zu infizieren, reicht es aus, wenn eine entsprechende
Webseite besucht wird und von daher ist es ratsam seine Firewall so einzustellen
dass keine Banner geladen werden.
Aufgrund dieses neuen Wurms wurde eine erneute Diskussion um die Sicherheit
von Produkten des Softwarekonzerns Microsoft ausgelöst. „Wegen
ihrer hohen Marktdichte werden unsere Produkte natürlich häufiger
angegriffen“, sagte Herr Baumgärtner von Microsoft gegenüber
dem Handelsblatt.