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Stayfriends fotografiert Schulen ohne vorher Erlaubnis einzuholen
Veröffentlicht am Montag, 04.Oktober 2010 von Redaktion


Nachdem in Deutschland wochenlang Aufregung gegen das Fotografieren ganzer Straßenzüge von Google Street View herrschte wurde nun bekannt, dass Stayfriends etwa 20.000 Schulen in Deutschland fotografieren möchte, ohne im Vorab die Erlaubnis bei den Schuleitern der betreffenden Schulen einzuholen.



Das Fotografieren der Schulen soll bereits in vollem Gange sein. Stayfriends möchte im Nachhinein von den jeweiligen Schulleitern die Erlaubnis einholen die Fotografien der betreffenden Schule auch zu veröffentlichen was dann auch gleichbedeutend ist mit zu vermarkten. Solange keine Personen abgelichtet werden und die Fotografen des Unternehmens das Schulgelände nicht betreten ist aus datenschutzrechtlichen Gründen an der Vorgehensweise von Stayfriends nichts zu beanstanden.

Auch wenn das Unternehmen keine Bilder veröffentlichen will ohne die Erlaubnis des jeweiligen Schulleiters dazu eingeholt zu haben hat sich bereits ein unerfreulicher Vorfall ereignet. Einem Lehrer, welcher sich das Autokennzeichen des Stayfriends-Fotografen notieren wollte wurden daraufhin Gewalt angedroht. Es wird berichtet, dass Stayfriends das Fehlverhalten bedauere aber weitere Reaktionen des Unternehmens blieben bisher aus.

Das Fotografieren der Schulen erinnert an das Ablichten ganzer Straßenzüge von Google Street View, um diese im Internet zu veröffentlichen. Google bietet mittlerweile Besitzern von Häusern die Möglichkeit an diese für die Veröffentlichung sperren zu lassen. Stayfriends hat nach eigenen Angaben in Deutschland etwa 10,7 Millionen Mitglieder und circa 950.000 Klassenfotos. Nach eigenen Angaben ist das Tochterunternehmen der US-Firma Classmates Online in seinem Bereich in Deutschland marktführend und somit sei Stayfriends in Deutschland die Nummer eins.


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