Nach einer aktuellen Studie der Websense Security Labs legte die Zahl der Angriffe auf Instant Messaging (IM) im ersten Quartal 2005 gegenüber dem vierten Quartal letzten Jahres um 300 % zu.
Das Instant-Messaging nutzen Hacker verstärkt für Phishing-, und Pharming-Versuche und nicht mehr nur für Viren-, und Wurmangriffe. Die Hacker versenden dabei massenweise Nachrichten, welche die Nutzer dazu verleiten sollen, auf einen darin enthaltenen Link zu klicken der auf eine gefälschten Webseite führt.
Sobald der User auf einen dieser Links klickt, gelangt er auf eine gefälschte Webseite und wird dazu aufgefordert, sensible persönliche Daten wie Kreditkaren-, und Kontonummer preiszugeben.
“Hacker und Virenschreiben haben IM als neues Feld für sich entdeckt, um gefährlichen Code innerhalb der Unternehmensnetze zu platzieren“, erklärt der Research Manager Security Brian Burke von IDC.
Auf unbekannte Links bei einer Instant Messaging Nachricht sollte aus reinen Sicherheitsgründen auf keinen Fall geklickt werden.