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Stuxnet auf Schwarzmarkt gehandelt
Veröffentlicht am Samstag, 27.November 2010 von Redaktion


Nach einer aktuellen Analyse der Virenschutzfirma Norman wird das Virus Stuxnet auf dem Schwarzmarkt im Netz gehandelt. Die Sicherheitsexperten stufen diese Entwicklung als ernste Bedrohung ein. "Da sich diese Entwicklung derzeit auf Großbritannien fokussiert, müssen vor allem britische Öl- und Gasversorger, Bahnverkehrsunternehmen sowie Strom- und Wasserdienstleister ab sofort in höchster Alarmbereitschaft sein.



Wir stehen aber vor einer globalen Herausforderung, die auch vor Infrastrukturen anderer Länder nicht Halt macht.", erklärte David Robinson, der Sicherheitsexperte für Industrieautomatisierung von Norman in Bezug auf Stuxnet.

Jeder Cyberkriminelle mit den entsprechenden Kenntnissen sei nach Einschätzung der Fachleute dazu in der Lage den Code zu ändern und könnte damit nicht nur in Großbritannien sondern auch anderen Ländern ein Chaos verursachen. Laut Norman ist jedes Gerät mit Funkverbindungen ein potenzieller Virus-Träger. Bei Stuxnet handelt es sich um einen hochmodernen Virus, der sehr spezialisierte Angriffe durchführen und bestimmte Systeme oder Anlagen schachmatt setzen kann.

"Dieser Malwaretyp kann nicht nur durch Memorysticks verbreitet werden. Jeder Laptop und jedes Gerät mit einer Drahtlosverbindung innerhalb der Unternehmensfirewall stellt ein Risiko dar. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Stuxnet oder ein Nachfolgevirus weit genug entwickelt ist, um verheerende Schäden an Kontroll- und sonstigen Systemen anzurichten, in denen infizierten Laptops oder Mobilgeräten genutzt werden.", so Robinson weiter.

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat mittlerweile Patches zum Schutz vor Stuxnet zum Download ins Netz gestellt. Zur eigenen Sicherheit sollten Besitzer eines Windows-Rechners den besagten Patch aufspielen um eine Infizierung mit Stuxnet zu verhindern. Wenn es Cyberkriminellen gelingen sollte Stuxnet entsprechend umzuprogrammieren, dann könnten gezielt die Infrastrukturen wie Kraftwerke ganzer Länder angegriffen und außer Gefecht gesetzt werden.


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