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Stuxnet hatte 5 Angriffsziele
Veröffentlicht am Mittwoch, 16.Februar 2011 von Redaktion


Die US-Virenschutzfirma Symantec hat den Wurm Stuxnet untersucht und dazu nun weitere Informationen veröffentlicht. Der Wurm zielte demnach auf 5 Internetadressen und verseuchte 12.000 Rechner. Die Webadressen zählten zu iranischen Industrieanlagen aber wie die Domains lauten gab Symantec nicht bekannt. Die Angriffe erfolgten im Sommer 2009 und im Frühjahr vergangenen Jahres. Alle Angriffen seien mindestens einmal das Ziel eines Angriffs geworden.



Eine Anlage wurde zwei mal angegriffen und eine weitere Anlage sogar drei mal unter Beschuss genommen. Die Programmierer des Wurms brachten drei Varianten im Umlauf. Die erste Variante wurde im Juni 2009 verbreitet und die anderen beiden im März bzw. April 2010. Eine vierte Variante könnte es auch gegeben haben aber diese sei nicht eingesetzt worden.

Es seien rund 12.000 Computersysteme über die fünf Webadressen mit Stuxnet infiziert worden. Die Sicherheitsexperten rechnen aber mit einer höheren Zahl an Rechnern, die infiziert worden seien. Die Malware zeichnet den Standort und Typ des verseuchten Rechners auf. Die Gruppe Anonymous hat den Quellcode des Wurms mittlerweile und zwar konnte dieser bei einem Hacker-Angriff auf die IT-Sicherheitsfirma HBGary gestohlen werden. Die Schadsoftware erhielt der Firmenchef Aaron Barr von der Virenschutzfirma McAfee. Die Webseite Crowdleaks hat Teile von Stuxnet online veröffentlicht.

Die Webseite Anonleaks wurde mittlerweile von Anonymouse eingerichtet, wo die Daten des IT-Sicherheitsunternehmens HBGary öffentlich abgerufen werden können. Der Wurm Stuxnet hatte bei seinen Angriffen tausende Uran-Zentrifugen zerstört und so das umstrittene Atomprogramm der iranischen Regierung um Jahre verzögert. Wenn der Wurm von Cyberkriminellen weiterentwickelt oder geändert werden sollte, dann könnte für gezielte Angriffe zum Einsatz kommen.


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